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Tesla: Ja! Nein? Vielleicht...

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 Tesla: Ja! Nein? Vielleicht...

Elon Musk (l.) und der grandios gescheiterte Shai Agassi

In Genf auf dem Autosalon zeigte E-Autohersteller Tesla dem Massenmarkt durch Abwesenheit die kalte Schulter. Nun sucht Elon Musk im Kapitalmarkt eine weitere Milliarde Dollar zur Stärkung seiner angeschlagenen Bilanz und zum Vorstoß in eben diesen Massenmarkt.

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Die geplante Markteinführung des Mittelklasse-Stromers „Modell 3“ braucht viel Geld, dabei ist nichts fix. Musk schafft es der Öffentlichkeit eine in die „mehre hunderttausend“ gehende Vorbestellungsdimension einzureden und niemand prüft das auf Plausibilität. Preise und Vertriebskonzept? Fehlanzeige! Die Produktion soll im Juli dieses Jahres starten und die Serienfertigung im September beginnen. Die Betonung liegt auf SOLL. Die Rahmenbedingungen sind mehr als fragwürdig. Vielleicht hat Tesla ja schon die autonome Fertigungstechnik erfunden und die traditionellen Hersteller wissen nur nichts davon.

 

In diesem Zusammenhang fällt mir immer wieder Shai Agassi ein, jene Sternschnuppe, die unter „Better Place“ (Pilotprojekt für den weltweiten Umstieg auf E-Fahrzeuge) jedweden Verzicht fossiler Antriebsarten versprach, in Israel ein paar 100 Millionen Dollar in ein E-Mobilitätsnetz investierte, um dann sang- und klanglos in der Versenkung zu verschwinden. Dass der charismatisch auftretende Unternehmergeist persönlich dabei ärmer geworden sein soll, wird allgemein bezweifelt. Jedenfalls ist der im deutschen Walldorf SAP-IT-geschulte Agassi mit seiner Batterien-Utopie 2013 grandios gescheitert.

 

Agassi mag seiner Zeit voraus gewesen sein, seine Verkaufsprognosen waren jedoch viel zu optimistisch. Ob nun der aktuelle Visionär Musk mit seinem Tesla-Projekt den richtigen Zeitpunkt zur breiten Marktakzeptanz erwischt hat, bleibt abzuwarten. Ein Nachsatz: Vielleicht waren dem US-Gründerstar nur die Ausstellungskosten auf dem Genfer Automobilsalon zu teuer, um sich im Reigen der Autohersteller zu profilieren.

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