Alfa Romeo Giulia & Stelvio: Fesch wie immer, sicher wie nie

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Alfa Romeo Giulia & Stelvio: Fesch wie immer, sicher wie nie

Der italienische Stil hat die Fahrzeuge von Alfa Romeo schon immer ausgezeichnet. Der Modelljahrgang 2020 wurde daher nur behutsam überarbeitet, innen gibt's ein hochwertigeres Cockpit und mehr Assistenz.

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Wenn man in einem Alfa Romeo durch Italien fährt, dann ist das einfach ein stimmiges Gesamtbild. Erst recht, wenn es sich dabei um die überarbeiteten Modelle von Giulia und Stelvio handelt, deren neue Lackfarben - neben dem Goldgelb gibt es unter anderem auch ein sattes Grün - den Italienern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wer bei der Wahl des Firmenautos Stil bekennen und etwas abseits des Einheitsbreis unterwegs sein möchte, der fährt ebenfalls gut in einem Alfa Romeo. Wenngleich beim Firmenanteil durchaus noch Luft nach oben wäre, denn während die gesamte FCA-Modellpalette in Österreich auf durchaus beachtliche 52 Prozent kommt, liegt Alfa mit nur 15 Prozent deutlich darunter und wird bei Firmenkunden offenbar unter Wert geschlagen.

Spürbar aufgewertetes Cockpit

Schade, denn verstecken müssen sich gerade Giulia und Stelvio vor dem starken, vielfach deutschen Mitbewerb nämlich nicht. Erst recht nicht, wenn es sich um den neuen Modelljahrgang 2020 handelt. Bis auf die erwähnten neuen Farben blieb außen zwar alles beim Alten, in Anbetracht der nach wie vor sportiv-eleganten Linienführung aber kein Nachteil. Die Italiener haben beim Facelift das volle Augenmerk auf den Arbeitsplatz des Fahrers gelegt. Der wirkt nun nicht nur optisch hochwertiger, sondern erfreut auch mit zusätzlichen Ablagen, von denen man bekanntlich nie genug haben kann. Richtig viel hat sich beim Infotainment-System getan. War der Monitor bis dato im extremen Breitformat ausgeführt, was vor allem für die Kartendarstellung des Navigationssystems kontraproduktiv ist, so nutzt man ab sofort den vorhanden Platz maximal aus. Zudem wurde der Screenmit einer Touch-Funktionalität erweitert, man hat nun also die Wahl zwischen dem Controller in der Mittelkonsole und der direkten Steuerung. Bei der Gelegenheit wurde auch gleich die Menüführung vereinfacht und mit Widgets aufgewertet, die die Möglichkeit einer individuelleren Ansicht bieten.

Erweiterte Assistenzsysteme

Aber auch bei den Assistenzsystemen haben die Ingenieure nachgelegt, so ist nun teilautonomes Fahren – in Kombination aus adaptivem Tempomaten und aktivem Spurhalteassistenten – serienmäßig, auch der Totwinkel-Warner wurde adaptiv gestaltet. Preise der 2020er-Modelle wurden noch keine verraten. Zur Orientierung: Aktuell startet die Giulia bei 40.200 und der Stelvio bei 44.700 Euro.

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