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FLOTTE Live: Rückblick & Video LeasePlan E-Nutzfahrzeuge

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FLOTTE Live: Rückblick & Video LeasePlan E-Nutzfahrzeuge

Wer nur die reinen Anschaffungskosten im Blick hat, kann leicht zum falschen Fahrzeug greifen, stellt LeasePlan fest. Erst die Gesamtkosten zeigen, dass der Umstieg auf vermeintlich teurere E-Autos Sinn macht.

Die NoVA ist endgültig in den Verkaufsräumen der Händler und den Buchhaltungsabteilungen der Kunden angekommen. Ob einem das jetzt gefallen mag oder nicht, doch was bedeutet das eigentlich genau? LeasePlan gibt eine Übersicht, wann sich der Umstieg auf Elektro bereits jetzt lohnt, was dabei zu beachten ist und dass in vielen Fällen überhaupt nichts zu befürchten ist, obwohl es jetzt auch auf Nutzfahrzeuge der Klasse N1 eine Normverbrauchsabgabe gibt, die alles gleich viel teurer macht, oder?

Halb so wild "Wir haben als Flottenmanagementpartner Kunden mit durchmischten Flotten, aber auch solche mit reinen Nutzfahrzeugfuhrparks. Und gerade diese Business critical fleets haben ganz spezielle Ansprüche, da gibt es Unterschiede", sagt Norbert Streicher, Head of Commercial Development LeasePlan Österreich. Nicht zuletzt aufgrund der Halbleiterkrise (FLOTTE berichtete in der letzten Ausgabe) sind Lieferzeiten jedenfalls nicht mehr einzuhalten, um ein neues LNF innerhalb der Übergangsregelungnoch ohne NoVA erwerben zu können.

Wird also schlicht gesagt einfach alles teurer? "Was wir sehen ist, dass mit der Verteuerung der Fahrzeuge auch entsprechend ein Push bei den Gebrauchtwagenpreisen stattfindet", so Streicher weiter. Förderungen und Rabatte bei E-Mobilen hingegen können negativeEffekte auf Gebrauchte haben und dennoch darf allein der Kaufpreis nicht die Messlatte für die Entscheidung sein. Die wahren Kosten zeigen sich schließlich erst nach Jahren.

TCO sind entscheidend

"Wir haben immer diesen Ansatz der Total Cost of Ownership. Was ist die Entwertung des Fahrzeugs? Was sind die Wartungskosten?" Und das sind nur zwei von vielen Fragen, die man sich vor der Anschaffung eines Fahrzeugs stellen sollte. Und für deren Beantwortung Dienstleister wie LeasePlan spezielle Tools haben. Streicher verdeutlicht das mit simplen Rechenmodellen, was ein Fahrzeug wirklich kostet, wenn man alle Punkte zusammenzieht und auf den Monat herunterbricht. "Fahrzeuge der kleinen Klasse bis zu einer Tonne sind von der NoVA nicht betroffen."

Ein kleiner Diesel zum Beispiel mit nicht unüblichen 59 kW Leistung und 145 Gramm CO2-Ausstoß etwa ist fein raus, da der Abzug der NoVA-Berechnung bei 165 Gramm liegt." Hier bleibt also alles beim Alten. "Bei mittleren NFZ merken wir schon etwas. Aber wegen des gestiegenen Preisniveaus ist das nicht so dramatisch." Bei einem 120 kW starken Auto zum Beispiel mit einem Ausstoß von 183 Gramm erhöhen sich die Kosten zum Beispiel von 695 auf 697 Euro. Ausgeprägter da schon das Bild bei den dicken Brummern. Modelle etwa mit 103 kW Leistung und einem Ausstoß von 238 Gramm verteuern sich von 609 auf 617 Euro im Monat.

Schwere Entscheidung

Was heißt das also im Vergleich zu den Stromern? "Bei den kleinen ist Elektro teurer, weil vor allem die Leasingkosten höher sind. Bei den mittleren ist ein E aber jetzt schon günstiger. Teurer sind hingegen die Großen, da ist die Anschaffung die treibende Kraft." Natürlich sind das alles nur exemplarische Rechenbeispiele, die zeigen sollen, wie es grob laufen kann. In der Realität ist jeder Fuhrpark und jeder Kunde aber natürlich völlig unterschiedlich und muss sich seine Ansprüche auch ganz individuell durchrechnen. Und genau dafür heißt das Zauberwort bei LeasePlan: Laufzeitoptimierung!

Eine Vernetzung der wichtigsten Kostenstränge, um eine optimale Leasingdauer zu berechnen. Streicher plaudert aus der Praxis: "Die Leasingkostenkurve ist am Anfang stark, man verliert am meisten Wert. Mit der Zeit wird sie aber flacher. Und je länger man die Laufzeit streckt, desto geringer wirddie monatliche Belastung. Aber die Servicekosten können mit der Zeit ansteigen. Und da gibt es die simple mathematische Methodik, die beiden Kurven zu addieren, um zu ermitteln, wann der kostenoptimalste Zeitpunkt mit der niedrigsten monatlichen Belastung gekommen ist."

Natürlich gibt es abgesehen davon immer noch Faktoren, die in die Überlegungen miteinbezogen werden müssen und die nur am Rande mit den Kosten zu tun haben: "Die Zuladungsfähigkeit ist natürlich ein Thema, da muss man ehrlich sein. Wer viel zu transportieren hat, für den ist ein E-Auto nicht daspassende Fahrzeug." Und eben auch die nackten Kosten, wobei Streicher zu bedenken gibt, dass bei einem Umstieg das liebe Geld nicht der einzige Faktor sein sollte, die Nachhaltigkeit wird immer wichtiger.

Spritpreise auf Hochflug

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Die Preise für Benzin und Diesel steigen und steigen. Nun gab es in Deutschland eine erneute Erhöhung, wie der ADAC in seiner wöchentlichen Auswertung der Kraftstoffpreise ermittelt hat. Und auch der österreichische ÖAMTC attestiert nach einer kurzfristigen Entspannung bei Diesel von Juli auf August, für den September wieder steigende Spritpreise.

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