GM: Erneuter Massenrückruf

GM: Erneuter Massenrückruf

Wegen unterschiedlicher technischer Mängel müssen weitere 718.000 Fahrzeuge in die Werkstätten.

In den USA ruft General Motors erneut 718.000 Autos, vor allem Chevrolet Camaro und Buick Regal, in die Werkstätten, weil sich die Befestigung der Fahrer- und Beifahrersitze lockern kann. Weitere Fahrzeug-Modelle werden wegen defekter Servolenkungen zur Reparatur gerufen. Die jüngsten Rückrufe sind nur ein Teil des technischen Fiaskos, das GM seit Monaten erschüttert. So wurden seit Jahresbeginn weltweit zirka 30 Millionen Autos in die Werkstätten beordert – ein trauriger Rekord in der Branche, der GM alleine im ersten Halbjahr 2014 rund 2,5 Milliarden Dollar (1,85 Mrd. Euro) kosten wird.

 

Mittelpunkt des Skandals ist der verspätete Rückruf von 2,6 Millionen Fahrzeugen in denen defekte Zündschlösser verbaut wurden, die aufgrund eines Konstruktionsfehlers während der Fahrt den Motor abschalten können. GM muss sich derzeit der Anschuldigung stellen, die Lösung des Problems hinausgezögert zu haben.