Autofahren wurde günstiger

Leaseplan hat im Rahmen des "Car Cost Index" die Kosten fürs Autofahren erhoben. Österreich liegt dabei im europäischen Mittelfeld, E-Autos werden zur Alternative.

Was kostet Autofahren inÖsterreich? Im Schnitt 520 Euro. Das hat zumindest der kürzlich erschienene "Car Cost Index" des weltweit tätigen Fuhrparkdienstleisters Leaseplan ergeben, der Anschaffungskosten, Wertverlust, die Ausgaben für Reparaturen und Instandhaltung, Versicherung, Steuern sowie Sprit in 21 EU-Ländern erhoben hat. Dabei gingen sie von drei Jahren Behaltedauer und einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 Kilometern aus. So geben Nutzer eines Kfz der Kleinoder Mittelklasse in Österreich durchschnittlich 538 Euro pro Monat für einen Benziner und 497 Euro für einen Diesel sowie 788 Euro für ihr E-Fahrzeug aus. Damit sind die Kfz-Kosten für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren im Vergleich zum Vorbericht (Durchschnittswert 2016: 540 Euro für Diesel-und Benzin-Pkw) leicht gesunken.

Teurere Versicherung Werden beim E-Auto alle Förderungen bei der Anschaffung sowie steuerliche Begünstigungen wie die Sachbezugsbefreiung für Firmenwagennutzer berücksichtigt, können E-Modelle in Sachen Kosten schon jetzt mit klassischen Verbrennungsantrieben mithalten. Ansonsten zeigt sich, dass Kfz-Nutzer bei den Fahrzeugkosten nur an wenigen Stellschrauben drehen können. Denn bei den Ausgaben für Anschaffung, Wertverlust, Reparaturen und Instandhaltung, Versicherungen, Steuern sowie Sprit handelt es sich um Fixkosten. Während Österreich mit 520 Euro Kfz-Kosten im Mittelfeld liegt, müssen wir im Europavergleich bei den Versicherungskosten besonders tief in die Tasche greifen. Mehr als ein Fünftel der monatlichen Ausgaben entfallen im Schnitt auf diesen Punkt. Hier lohne sich laut Leaselan-Geschäftsführer Nigel Storny der Vergleich und Unterstützung bei der Flottenverwaltung: "Professionelle Fuhrparkmanager kennen denMarkt wie ihre Westentasche und können die Unternehmensflotte ganz auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden ausrichten. So lässt sich bares Geld sparen." (PSP, Fotos: Fotolia)