Assistenzsysteme: Radfahrer atmen auf

Assistenzsysteme: Radfahrer atmen auf

In Europa sind Fahrradfahrer an acht Prozent aller Verkehrsunfälle beteiligt - diese Zahlen sollten sich langfristig senken lassen.

Assistenzsysteme entbinden den Fahrer nie von seinen Pflichten, trotzdem ist es gut zu wissen, dass unablässig daran geforscht wird, jede Autofahrt noch sicherer zu machen. In Europa sind Fahrradfahrer an acht Prozent aller Verkehrsunfälle beteiligt. Diese Zahlen sollen sich mit Systemen, die mit Radarüberwachung und automatischen Notbremsmanövern arbeiten, langfristig senken lassen.

 

Die letzte Sekunde

Ein aktuelles Beispiel ist der Seat Tarraco, für dessen Begegnungen mit Radfahrern – und Fußgängern – 1.200 Entwicklungstests absolviert wurden. 450 unterschiedliche Szenarien wurden dafür erstellt. „Unter verschiedensten realen Fahrbedingungen wurden Simulationen mithilfe von Strukturen Mithilfe von Bosch-Geräten und -Software schreiten die Gelben Engel des ÖAMTC künftig zur Fehlerdiagnose. Die neuesten Diagnosetester samt Esitronic-2.0-Programm können bei 90.000 Fahrzeugmodellen von 150 Fahrzeugmarken weiterhelfen. „Für uns als Mobilitätsclub ist besonders wichtig, Diagnose und Behebung direkt vor Ort durchzuführen und unseren Mitgliedern eine möglichst schnelle Weiterfahrt zu ermöglichen“, sagt ÖAMTC Direktor Dipl.-Ing. Oliver Schmerold. Rund 440 Pannenfahrzeuge wurden ausgerüstet. Nur genaue, vollständige und aktuelle Angaben helfen bei einem Parkdaten-Dienst dem Nutzer. Continental will genau das mit der weiterentwickelten digitalen Plattform im Bereich Smart Parking erreicht haben. Bis Ende 2019 ist eine weltweite Ausweitung geplant.

 

Mit der App Parkpocket wird zusätzlich ein mobiles Bezahlsystem geboten, wodurch in Parkhäusern, Tiefgaragen etc. keine Geldbörse mehr benötigt wird. In der zweiten Hälfte des Jahres sollen Echtzeitinfos zum Parken am Straßenrand die App ergänzen. Kracht ein Fahrzeug auf der Autobahn in eine trennende Betonschutzwand, können Bruchstücke Folgeunfälle auf der Gegenfahrbahn verursachen. Gemeinsam mit Deltabloc entwickelte die TU Wien eine spezielle Betonmischungsformel, die besonders zäh ist und ein Splittern verhindert. In Allhaming (OÖ) gab es bereits erfolgreiche Tests mit einem 13-Tonnen-Bus (70 km/h) und einem 38-Tonnen-Sattelschlepper (60 km/h). durchgeführt, die die Eigenschaften verschiedener Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger oder Fahrradfahrer nachahmen, um zu prüfen, wie das Fahrzeug in den jeweiligen Situationen reagiert“, erklärt Esteban Alcántara, bei Seat für den Bereich aktive Sicherheit zuständig. Im Endeffekt warnt das SUV nun zwei bis 1,5 Sekunden vor einem Unfall hör- und sichtbar. Reagiert der Fahrer nicht, wird im Anschluss eine Notbremsung eingeleitet.