Zero Angst vor Schnee

Mit dem P Zero Winter rühmt sich Pirelli, winterlichen Fahrverhältnissen den Zahn gezogen zu haben. Man verspricht "sommerliche Fahrgefühle", auch wenn es kalt und nass ist.

Viele Autofahrer kennen das Gefühl nach dem Umstecken auf Winterreifen. Obwohl man auf Qualität beim Reifenkauf geachtet hat, ist ein ziemlich verändertes Fahrverhalten festzustellen. Oft geht das so weit, dass anfangs das Vertrauen in das eigene Fahrzeug ein Stück weit verloren geht. Die Ingenieure bei Pirelli haben sich dieses Phänomens angenommen und mit dem P Zero Winter einen Pneu vorgestellt, der auf kaltem Asphalt und niedrigerem Grip auf Anhieb das gleiche Vertrauen wie der Sommerreifen P Zero vermitteln soll. Der Wechsel der Jahreszeiten soll fast unmerklich vonstattengehen, ohne dass Sicherheit und Performance darunter leiden.

Wichtigste Marke nun auch als Winterreifen Zielgruppe sind Besitzer von prestigeträchtigen und leistungsstarken Fahrzeugen. Diese Fahrzeuge müssen auch im Winter sicher zu bewegen sein -wenn man sich auch vermutlich nicht in sehr winterliche Verhältnisse damit wagt. Man dürfte sich beim Mailänder Konzern durchaus bewusst sein, dass man mit dem Image seiner höchststehenden sportlichsten Marke arbeitet, wenn man den P Zero sozusagen wintertauglich macht. "P Zero ist unsere wichtigste Marke", gibt denn auch General Manager Andrea Casaluci zu Protokoll. "Sie repräsentiert den Kern unserer Strategie -von den Reifen für die Formel 1 über Reifen für E-Fahrzeuge und nun auch als Winterreifen." Eine Strategie, welche die Italiener zum Erstausrüster für einige der schnellsten und stärksten Serienfahrzeuge gemacht hat. (KAT, Fotos: Werk)