Bereit für jüngere Kunden

Bereit für jüngere Kunden

Sie ist eines der Flottenautos schlechthin, die E-Klasse von Mercedes. Mit dem Facelift will man den Kundenkreis erweitern, erstmals gibt es zwei "Gesichter".

Taxifahrer, Manager -und beim T-Modell auch Hoteliers oder die eine oder andere wohl situierte Familie: So sehen die wichtigsten Kundenkreise für das Traditionsmodell aus dem Hause Mercedes aus. Klar, dass man diese Schicht(en) nicht verärgern will. Daher wird die E-Klasse auch nach ihrer massiven Erneuerung (bei den Händlern ab 13. April) weiterhin mit dem gewohnten, dreidimensionalen Lamellen-Kühlergrill in der Version Elegance (siehe kleines Foto rechts) angeboten -und zwar in allen Motorisierungen, als Limousine ebenso wie als Kombi.

Das Vier-Augen-Gesicht fällt weg

Doch bei Mercedes weiß man, dass man mit der Zeit gehen muss -und dass vor allem die jüngere Kundschaft ganz andere Autos schätzt als die ältere. Die Designer haben deshalb für die E-Klasse erstmals eine zweite Frontpartie geschaffen. Diese ist weit sportlicher gestaltet (siehe großes Foto) und nennt sich Avantgarde. Damit fährt Mercedes eine Strategie, die sich bei der C-Klasse bereits seit einigen Jahren bewährt.


Auffallend ist auch die neue Scheinwerferoptik der E-Klasse. Ein Glas deckt nun alle Elemente ab. Abgedeckt werden auch die Wünsche an die Fahrdynamik. Ob Serien-oder Sportfahrwerk oder gar Luftfederung, harmonisch sind alle Varianten und werden den hohen Ansprüchen gerecht. Wie bisher ist die E-Klasse in einer kaum überblickbaren Vielfalt an Motorisierungen und Ausstattungen erhältlich, die PS-Stärken reichen von 136 (E 200 CDI) bis 580 (E 63 AMG S 4MATIC). Diese Spreizung drückt sich auch in den Preisen aus; diese reichen von 43.750 bis 143.700 Euro.

Wichtiger Kombi-Markt

Auch bei den Assistenzsystemen bringt die E-Klasse zahlreiche Neuheiten, die es ab Herbst auch in der komplett neuen S-Klasse geben wird. In den vergangenen vier Jahren wurden inÖsterreich 5.718 Mercedes E-Klassen verkauft, jedes vierte Auto war ein T-Modell.


(Von Mag. Heinz Müller)