• Home
  • News
  • Gebrauchtwagenmarkt: Preise normalisieren sich sukzessive

Gebrauchtwagenmarkt: Preise normalisieren sich sukzessive

Printer
Gebrauchtwagenmarkt: Preise normalisieren sich sukzessive
Foto von Jim Witkowski auf Unsplash

Laut der Internetplattform willhaben.at liegt das Preisniveau bei jungen Gebrauchten nach dem Pandemie-Hoch wieder auf normalem Niveau. Auch E-Autos sind mittlerweile vergleichsweise erschwinglich.

Advertisement

Ins Stocken geratene Lieferketten – ein Problem, das die Preise am Gebrauchtwagenmarkt in die Höhe treiben ließ, mit interessanten Nebeneffekten. So haben zahlreiche Fahrzeugmodelle trotz laufender Fahrzeugnutzung sogar an Wert gewonnen. Doch wie sieht es derzeit aus? Sind die Nachwehen der Pandemie auch in diesem Bereich überwunden? Willhaben.at hat sich dieser Frage angenommen. Vorab: Es zeigt sich, dass sich die Gebrauchtwagenpreise in Richtung Vorkrisen-Niveau entwickeln. Zudem ist abzusehen, dass sich Angebot und Nachfrage weiter stabilisieren. Unter die Lupe genommen wurden junge Fahrzeuge der Bauhjahre 2021 und 2022.

Preiswerte ab 14.000 Euro
Der günstigste junge Gebrauchte in der Datenbank ist aktuell der Dacia Sandero, der mit einer Erstzulassung (EZ) im Jahr 2021 und als Benziner mit einem Angebotspreis von durchschnittlich etwa 14.000 Euro aufwartet. Darauf folgen der Fiat 500 (EZ 2021/Benzin) mit einem Angebotspreis von rund 14.600 Euro. Der Opel Corsa sowie der Renault Clio, jeweils Benziner mit EZ 2021, um circa 15.300 Euro. Um durchschnittlich 200 Euro mehr, also um etwa 15.500 Euro, wird der Seat Ibiza (EZ 2021/Benzin) auf gelistet. Ein 2022-er Renault Clio in der Benzin-Ausführung kommt auf rund 16.300 Euro, ein VW Polo (EZ 2021/Benzin) auf etwa 17.100 Euro. Die größte Auswahl in diesem Listen-Segment bietet sich auf dem willhaben-Marktplatz übrigens bei den Modellen Opel Corsa und VW Polo aus dem Jahr 2021.

Deutsche dominieren
Am oberen Ende des Gebrauchtwagen-Rankings finden sich neben einigen E-Autos und Hybridmodellen vor allem Fahrzeuge deutscher Hersteller. Eine Mercedes C-Klasse (EZ 2022/Diesel) ist für durchschnittlich rund 48.000 Euro zu haben, ein VW Passat (EZ 2022/Diesel) kostet im Schnitt rund 45.300 Euro. Für einen BMW X1 (EZ 2022/Diesel) benötigt man ein Budget von rund 43.900 Euro, um einen Seat Alhambra (EZ 2022/Benzin) zu fahren, etwa 43.600 Euro. Für einen klassischen 3er BMW (EZ 2022/Diesel) betrug der veranschlagte Angebotspreis laut Auswertung im Schnitt etwa 43.500 Euro. Wer sich indes einen Skoda Karoq (EZ 2022/Diesel) zulegen möchte, benötigt ein Budget von etwa 40.200 Euro, für 40.000 Euro kann man bereits einen Audi A4 (EZ 2022/Diesel) erwerben.

E am steigen
Auch Elektroautos jüngerer Baujahre sind derzeit zu vergleichsweise moderaten Preisen zu haben. So zum Beispiel der Smart fortwo (EZ 2021) für rund 17.800 Euro, der VW e-up! (EZ 2021) mit durchschnittlich etwa 19.400 Euro oder auch der Renault Zoe (EZ 2021) für 20.600 Euro. Um einen Tesla Model 3 (EZ 2021) zu erwerben, muss mit 40.700 Euro etwa doppelt so viel investiert werden. Wie sieht es bei den Hybriden aus? Ein Fiat 500 (EZ 2021/Benzin&Strom) kostet rund 14.600, ein Suzuki Swift (EZ 2021/Benzin&Strom) etwa 15.400 Euro, einen hybridisierter VW Golf (EZ 2021/Benzin/Strom) zirka 26.400 Euro.

Am oberen Ende der Preisskala angesiedelt sind die üblichen Verdächtigen. Auf Platz eins thront der Porsche Panamera (EZ 2022/Benzin&Strom) mit einem durchschnittlichen Angebotspreis von etwa 138.700 Euro. Ein Audi A6 (EZ 2021/Benzin&Strom) schlägt mit etwa 125.300 Euro zu Buche, ein BMW X5 (EZ 2022/Diesel&Strom) für rund 92.100 Euro, ein Mercedes GLE (EZ 2022/Diesel&Strom) mit 91.400 Euro. Eine interessante Reihung, da ein rein elektrischer Porsche Taycan (EZ 2022) mit durchschnittlichen 124.300 Euro gelistet ist. Ein BMW iX (EZ 2022) gar nur für 82.600 Euro, ein Audi e-tron (EZ 2022) um rund 76.000 Euro.

Steuerfallen beim Elektroauto

Steuerfallen beim Elektroauto

Wer es mit einem E-Auto richtig anstellt, kann eine Menge Steuern sparen. Entscheidend ist nur, alle Regeln zu beachten, vor allem, was den Vorsteuerabzug angeht, denn immer gilt dieser bei E-Autos nicht. Wir bringen einen Überblick über die wichtigsten Eckpunkte.

Erfahren Sie mehr