Nachhaltige Mobilitätsänderung

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Nachhaltige Mobilitätsänderung

Die Corona-Pandemie hat wenigüberraschend auch in der österreichischen Mobilität Spuren hinterlassen. LeasePlan hat die Auswirkungen im Mobility Insight Report genauer unter die Lupe genommen.

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Der 16. März 2021 wird uns wohl allen noch lang in Erinnerung bleiben, es war der Startschuss zum ersten Lockdown in der Corona-Krise. Von einem Tag auf den anderen herrschten Zustände, die nur wenige Wochen zuvor undenkbar waren. Die Auswirkungen auf viele Branchen waren und sind nach wie vor massiv und nicht zuletzt aufgrund des deutlich gestiegenen Homeoffice-Anteils wirkt sich die Pandemie auch nachhaltig auf den Verkehrssektor aus. LeasePlan hat nun den ersten Teil des in 22 Ländern durchgeführten "Mobility Insight Reports" veröffentlicht und diese Auswirkungen genauer unter die Lupe genommen.

Öffentlicher Verkehr als Verlierer

Großer Verlierer ist dabei der öffentliche Verkehr, rund die Hälfte der Befragten gab an, aktuell öffentliche Verkehrsmittel weniger wahrscheinlich zu nutzen als vor der Pandemie. Der Trend geht klar zum eigenen Auto, gleich 62,5 Prozent gaben an, sich damit in der derzeitigen Lage deutlich wohler zu fühlen. In Ländern mit gut ausgebautem öffentlichen Verkehr wie Österreich, der Schweiz oder Dänemark fällt dieser Anteil zwar etwas geringer aus als im bei 76 Prozent liegenden Durchschnitt aller befragten Länder, die Tendenz ist aber auch hier klar.Sicherheit, Wohlbefinden und Komfort im Hinterkopf gaben – -dem allgemeinen Rückgang zum Trotz – 54 Prozent der hierzulande Befragten als Grund an, in den kommenden fünf Jahren ein Auto kaufen oder leasen zu wollen.

Ökologische Kaufentscheidung

Auf die Kaufentscheidung hat aber auch immer mehr das Bewusstsein über den Klimawandel Einfluss, 27 Prozent sind nun eher bereit, den eigenen CO2 Fußabdruck durch den Umstieg auf ein emissionsfreies Auto zu reduzieren. Im gesamten Studienumfeld hinkt Österreich hierdennoch etwas hinterher, der Schnitt liegt hier bei 40,2 Prozent. Deutlich positiver sind die Fahrer von Transportern einem Wechsel auf E-Fahrzeuge gegenüber eingestellt, gleich zwei Drittel können sich das vorstellen. "Der Lease-Plan Mobility Insights Report zeigt, dass das eigene Auto als sichere und komfortable Art der Fortbewegung besonders in Krisenzeiten eine entscheidende Bedeutung hat und damit langfristig ein wichtiger Teil des Mobilitäts-Mix bleiben wird. Der Wunsch nach nachhaltiger, emissionsfreier Mobilität steigt auch im Individualverkehr deutlich. Staatliche Stellen sind daher mehr denn je gefragt, bestehende Hürden für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge zu beseitigen, um so die Wechselbereitschaft bei den Österreicherinnen und Österreichern weiter zu erhöhen", so Hessel Kaastra, CEO LeasePlan Österreich.

Die wichtigsten Erkenntnisse

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie nutzen die Befragten in allen 22 Ländern häufiger ihr eigenes Auto (76 %) und würden viel seltener auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen (65 %).

Die meisten Befragten (79 %) sagen, dass die Pandemie ihnen die Sicherheit und den Komfort eines eigenen Fahrzeugs bewusster gemacht hat.

Mehr als die Hälfte der Befragten (53 %)

gibt an, mit Beginn der Covid-19-Pandemie den Klimawandel als globale Bedrohung ernster zu nehmen. Für viele (47 %) hat dieses gesteigerte Bewusstsein dazu geführt, dass sie nun mit größerer Wahrscheinlichkeit auf ein emissionsfreies Elektrofahrzeug umsteigen würden.

Seit dem Beginn der Pandemie nutzen die Befragten vermehrt Online-Shopping und entscheiden sich für eine Lieferung nach Hause (47 %), weshalb die Nachfrage nach Lieferfahrzeugen deutlich steigt.

Knapp die Hälfte der Befragten (47 %) zeigt sich besorgt über vermehrte Staus und Umweltverschmutzung durch Lieferfahrzeuge. Eine große Mehrheit (61 %) der Lieferfahrer ist aber bereit, sich mit anderen Unternehmen abzustimmen, um Staus zu reduzieren, sowie auf emissionsfreie E-Transporter (75 %) zu wechseln, um die Umweltverschmutzung zu reduzieren.
 

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