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ARBÖ-Sommerreifentest: drei Mal gut, zwei Mal schlecht

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ARBÖ-Sommerreifentest: drei Mal gut, zwei Mal schlecht

Dieses Jahr hat sich der österreichische Autofahrerclub ARBÖ bewusst für preiswerte Reifen entschieden. Das Ergebnis kann durchaus überraschen – in beide Richtungen.

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Hochpreisige Reifen sind meist – wenn auch nicht immer – empfehlenswert. Das ist natürlich eine angenehme Nachricht, dass man für sein Geld auch entsprechende Qualität bekommt. Aber wie sieht es eigentlich am unteren Ende der Preisliste aus? Spart man mit dem Kaufpreis automatisch auch am Grip? Dieser Frage wollte der ARBÖ heuer auf den Grund gehen und hat für seinen Sommerreifentest ausschließlich günstigere Markenreifen in der Dimension 195/55 R16 getestet.

Wenig Highlights
Vor allem Kleinwagen werden mit derlei Kandidaten gerne bespannt, was alles in allem eine riesige Gruppe darstelle. Allein 2021 wurden im Klein- und Kleinstwagensegment rund 45.000 Fahrzeuge zum Verkehr zugelassen. Eines vorweg: Besonders hervorgetan hat sich keiner der acht getesteten Reifen. Am besten schnitt der Kleber Dynaxer HP4 ab, der mit einer Gesamtpunkteanzahl von 134 die Bewertung „sehr empfehlenswert“ um nur einen einzigen Punkt verpasst. Doch auch mit „empfehlenswert“ darf sich der Kleber als Testsieger des heurigen ARBÖ-Sommerreifentests bezeichnen. Und dies mit gutem Grund: Der Dynaxer HP 4 kann alle drei Kapitelwertungen für sich entscheiden und liefert auf allen Fahrbahnuntergründen durchaus passable Werte. Auf Platz zwei landet mit 126 Punkten der Uniroyal Rainsport5, der auf nasser Fahrbahn näher an den Testsieger herankommt, als auf trockener Fahrbahn. Es könnte vor allem die Bremsleistung besser sein.

Auf Platz drei landete der Falken ZIEX ZE310 ECORUN, der zwar auf nasser und trockener Fahrbahn besser arbeitet als der Uniroyal, beim Kapitel „Umwelt/Wirtschaftlichkeit“ aber mit 19 Punkten die schlechteste Bewertung des gesamten Testfeldes erringt. Wen lautere Abrollgeräusche aber nicht stören, ist mit dem Falken jedenfalls gut bedient, die Fahr- und Bremswerte sind gut, womit ein „empfehlenswert“ als Bewertung absolut gerechtfertigt ist.

Drei Pneus erreichten gleich die Bewertung „bedingt empfehlenswert“. Der Fulda Ecocontrol HP2 ist auf trockener Fahrbahn gut unterwegs, auf nassem Untergrund kann er aber nicht ganz mit dem Spitzenfeld mithalten. Dies trifft auch auf die beiden fünftplatzierten zu, den Matador MP47 Hectorra 3 und den Milestone Green Sport. Insbesondere der Milestone war für die Testexperten von großem Interesse, wird dieser Reifen doch hauptsächlich über Onlineportale, eine mittlerweile durchaus angenommene Bezugsquelle der Endkunden, vertrieben. Mit einer Gesamtpunkteanzahl von 116 erreichen diese beiden Pneus gerade noch ein „bedingt empfehlenswert“. Besonders bei Bremsmanövern müssen sowohl der Milestone als auch der Matador besser werden.

Schwarze Laternen
Ob man mit Reifen heutzutage auch noch wirklich etwas falsch machen kann? Sagen wir, mit zwei Kandidaten dürfte man wohl nicht wirklich glücklich werden. Der Tristar ECOPOWER 4 und der Barum Bravuris 5HM konnten insbesondere beim Bremstest – der wohl wichtigsten Testkategorie – wenig bis gar nicht überzeugen. „Unser Test zeigt, dass die Qualität günstiger Markenreifen doch noch ein Stück vom Niveau hochwertiger Markenreifen entfernt ist. Hier sollte man nicht unbedingt sparen, selbst wenn günstige Pneus für den alltäglichen Gebrauch gerade noch ausreichend sind. Im Grenzbereich werden die Unterschiede deutlich“, sagt Erich Groiss, technischer Koordinator beim ARBÖ.

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