Der kostet wie viel?!

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Der kostet wie viel?!

Hyundai hat mit dem Staria einen echten Schönling aus dem Hut gezaubert. Das gilt auch für den Transporter, der beim Blick in die Preisliste gleich noch attraktiver wird.

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Er ist das Raumschiff unter den Nutzis. Das soll aber keine wortgewandte Überleitung von Optik zu seinen üppigen Platzverhältnissen sein. Die bietet er nämlich nur bedingt. Einzig als "L1/H1" erhältlich, passen zwar bei Dreisitzer-Konfiguration in seinen Laderaum drei Euro-Paletten, das erreicht er im Vergleich zum ähnlich geräumigen Ford Transit Custom oder Renault Trafic aber vor allem durch seine längeren Außenmaße. Beide überragt er mit seinen 5.253 Millimetern recht deutlich; 4.973 Millimeter misst der Ford, 5.080 der Renault. Bei der maximalen Laderaumlänge geht das Rennen indes mit 2.607 Millimetern beim Hyundai im Vergleich zu 3.037 Millimetern beim Ford und 3.750 Millimetern beim Renault hingegen nicht gut für den Koreaner aus. Es sei aber angemerkt, dass der Franzose seinen Fabelwert durch eine optionale Durchladeklappe erreicht. Ein Extra, das dem Staria leider fehlt.

Geld regiert die Welt
Und doch ist es just die Ausstattung, die den Staria nebst der Optik glänzen lässt. Zu einem sehr niedrigen Startpreis von 25.960 Euro (das ist, der Vollständigkeit halber, deutlich günstiger als bei Ford und Renault) bekommt man hier bereits zwei Schiebetüren, Parksensoren rundum samt Rückfahrkamera, Klima, Bluetooth, Android Auto und Apple Carplay im 8-Zoll-Infotainment-System, diverse Helferlein wie einen Seitenwindassistenten, Tempomat oder aktive Spurfolge und vieles mehr. Für 2.000 Euro mehr gibt's sodann den "Business Van", also unseren Testwagen, der nebst LED-Leuchten noch eine Heckklappe statt Doppeltüren und so manch Annehmlichkeit wie Sitz- und Lenkradheizung dem Mix hinzufügt beziehungsweise den regulären gegen einen adaptiven Tempomaten tauscht, sofern man sich für die Automatik entschieden hat.

Warp-Geschwindigkeit, Mister Sulu
Apropos Antrieb. Nur ein Motor steht zur Wahl, koppelbar an eine Handschaltung oder eine 8-Gang-Automatik. Letztere hat zwar beim Verbrauch und somit der NoVA Nachteile, ist im Alltag aber ein formidabler Begleiter. 12,4 Sekunden braucht das Duo, den Staria Business Van auf 100 km/h zu bekommen, sagt Hyundai. Gefühlt geht es deutlich schneller. Auch der Verbrauch ist manierlich. Auf der Testrunde genehmigte sich der Staria laut Bordcomputer nur 7,1 Liter. Fahrwerk und Lenkung sind ebenfalls frei von Tadel. Zwar wirft Hyundai beim Transporter die Mehrlenkerhinterachse des Busses zugunsten einer Starrachse mit Blattfedern raus, auch so fährt und federt der Staria aber fein. Und die Nutzlast ist so auch solide.
 

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