Feinstaubfilter im Alltagstest

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Feinstaubfilter im Alltagstest

Seit August 2022 sind bei der Österreichischen Post in Graz zwei spezielle Mercedes eSprinter im Einsatz. Mit dem Projektpartner Mann+Hummel wurden sie für ein Pilotprojekt mit integrierten Feinstaubfiltern im Frontmodul ausgerüstet.

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Die vollelektrischen Fahrzeuge sind täglich in Graz unterwegs und haben mittlerweile zusammen fast 6.400 Kilometer auf ihren Routen zurückgelegt. Jetzt wurden die Filter das erste Mal von den Filtrationsspezialisten untersucht: Sie sind unbeschädigt und ohne Verformung, aber, viel wichtiger, sie haben jeweils rund 6.400 Milligramm Staub aus der Umgebungsluft gefiltert, was einem Beladungszustand von 15 Prozent entspricht.

Um weitere Erkenntnisse zu sammeln, läuft das Pilotprojekt noch bis Mitte des Jahres 2023. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass es im Betrieb der Fahrzeuge keine Einschränkungen gibt. Die moderne Filtertechnik filtert die Luft im direkten Fahrzeugumfeld und kann einen Teil der Feinstaubemissionen in einer Partikelgröße bis zu zehn Mikrometern (PM10) kompensieren. Ganz von der Umgebungskonzentration hängt dabei der positive Effekt ab, in Gebieten mit schlechterer Luftqualität können entsprechend mehr Emissionen kompensiert werden. Bereits 2021 hat Mercedes-Benz Vans ein Filter-Pilotprojekt vorgestellt.
 

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