Wasser gibt Stoff

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An der Brennstoffzelle führt laut Experten über kurz oder lang kein Weg vorbei. Hyundai gehört mit dem ix35 FCEV zu den Pionieren.

Das erste serienmäßige Brennstoffzellenfahrzeug ist der Hyundai ix35 FCEV, der in Korea hergestellt wird. Einfach beim Händler zu kaufen ist das Modell aber nicht. Derzeit werden (große) Firmen gesucht, die sich mit dem Thema Wasserstoff -damit läuft der Motor solcher Fahrzeuge -in ihrem Fuhrpark beschäftigenwollen. Preise nennt der Importeur noch keine, an einem speziellen Leasingmodell wird gerade getüftelt.

Brennstoffzelle als langfristige Lösung

TU-Professor Dr. Bernhard Geringer spricht sich bei der Präsentation des H 2-SUVs für die Brennstoffzelle als langfristige Lösung aus. "Wasserstoff ist der richtige Weg für die Langstreckenmobilität. Aber es sind noch viele Herausforderungen zu lösen." So kommt es, wie bei den meisten alternativen Antrieben, vorerst zum Henne-Ei-Konflikt. Ohne eine entsprechend hohe Fahrzeugdichte im Land werden keine H 2-Tankstellen errichtet. Ohne diese Zapfsäulen kommt der Import von Brennstoffzellenboliden aber gar nicht ins Laufen. Hyundai jedenfalls setzt mit dem ix35 FCEV einen ersten großen Schritt. Hansjörg Mayr von Hyundai Österreich spricht von einem Turning Point: "Wir müssen jetzt eine Veränderung initiieren -nur so kann H 2 eine Zukunftsenergie werden."

Hoher Wirkungsgrad

Für Wasserstoff als Treibstoff spricht unter anderem der höhere Wirkungsgrad von etwa 45 %im Vergleich zu 25 %bei derzeitigen Kraftstoffen. Lokal kommt nur Wasserdampf aus dem Auspuff. Voraussetzung für einen grünen Sprit wäre demnach die Erzeugung mithilfe von Windenergie für eine drastische Reduktion der Treibhausgasemission.

Mission erfüllt

Mit einer Fahrt von München nach Wien überzeugten sich 4 Damen des heimischen Hyundai-Importeurs von der Alltagstauglichkeit des ix35 FCEV. Das Fazit kommt unisono: "Man merkt keinen Unterschied zu einem Benzin-oder Diesel-ix35!"

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