Synthetischer Kraftstoff als Hilfe

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Synthetischer  Kraftstoff als Hilfe

Um die Klimaziele zu schaffen, braucht es nicht nur die neuen Antriebe, sondern auch synthetische Treibstoffe aus Ökostrom.

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Um die Klimaschutzziele zu erreichen, brauchen wir die Elektromobilität. Das ist ein ganz wichtiger Baustein. Aber wir haben errechnet: Selbst wenn ab heute jedes zweite neu zugelassene Auto ein E-Auto wäre, würden wir die Klimaschutz-Ziele von 2050 nicht erreichen. Als Ergänzung brauchen wir E-Fuels“, sagte Dr. Norbert W. Alt, COO bei der deutschen FEV Europe GmbH in einem Interview dem Expertenblog FutureFuels.

Klimaneutrale Verbrenner
Mit dieser Maxime ging im November bereits zum vierten Mal die FEV-Konferenz „Zero CO2 Mobility“, über die Bühne, diesmal aufgrund der Corona-Pandemie in einem rein virtuellen Format. E-Fuels seien geeignet, um auch den Fahrzeugbestand, der derzeit in Betrieb ist, zu „dekarbonisieren“. Sie haben, so ein Fazit der Veranstaltung, durchaus auch das Potenzial,  Sektoren umweltfreundlicher machen, in denen ein batterieelektrischer Betrieb deutlich schwieriger ist als im Pkw-Sektor: etwa den Bereich der schweren Nutzfahrzeuge oder den Flugverkehr. Dementsprechend müsse die Politik rasch die Rahmenbedingungen für Erforschung und weitere Investitionen in das Erzeugen synthetischer Treibstoffe anstoßen, wurde gefordert.

Ein zweiter Gedankenanstoß aus der Tagung: Europa wird auch in Zeiten der Dekarbonisierung Energie importieren müssen – etwa in Form von Wasserstoff, der in sonnigeren Weltgegenden aus Solarstrom produziert werden müsse. „Elektrifizierung und der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen sind nötig, dieses Rennen läuft bereits“, so Alt in seinem Resümee. Man werde neben Elektrofahrzeugen einen signifikanten Anteil von Brennstoffzellen-Fahrzeugen (FCEV) sehen – auch in Pkw. Dem Verbrenner schreibt Alt einen langen Atem bis 2050 und darüber hinaus zu, etwa in Plug-in-Hybriden oder Nutzfahrzeugen.

Ambitionierte Pläne

Ambitionierte Pläne

Fuhrparkdienstleister Arval hat sich für die nächsten fünf Jahre einiges vorgenommen, so will man nicht nur führendes Unternehmen für nachhaltige Mobilitätslösungen werden, sondern mit einer großen Initiative das Angebot auf eine deutlich größere Zielgruppe ausweiten, Privatpersonen inklusive.

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