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Nissan Leaf 62 kWh: Weit fahren, lang laden

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Nissan Leaf 62 kWh: Weit fahren, lang laden
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Nissan stellt dem Leaf eine Power-Variante mit stärkerem Elektromotor für flottere Beschleunigung und 62-kWh-Batterie für knapp 400 Kilometer zur Seite. Wenn nur das langsame AC-Laden nicht wäre...

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Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir den neuen Nissan Leaf bereits im Test, damals bestückt mit einer 40 kWh großen Batterie, die auf unserer Testrunde für eine Reichweite von rund 285 Kilometern gut war. Der durchschnittliche Verbrauch von knapp 14 Kilowattstunden lag dabei spürbar über vergleichbaren Fahrzeugen des Mitbewerbs, obwohl noch immer unter der WLTP-Angabe des Herstellers. Vor Kurzem hat Nissan in Sachen Akku noch einmal nachgelegt und auch den E-Motor angepasst.

Knapp 400 Kilometer Reichweite Ergebnis ist der Nissan Leaf e+, der nun eine Batterie mit 62 Kilowattstunden verbaut hat. Statt des 150-PS-Elektromotors sorgt nun einer mit 217 PS für entsprechend mehr Power. Die Beschleunigung von 6,9 Sekunden auf 100 km/h wurde damit um eine Sekunde verbessert, womit der Leaf gegenüber vielen E-Autos anderer Marken die Nase vorn hat. Aber auch wenn es Spaß macht, die Sprinterqualität ist bei einem E-Fahrzeug im Regelfall nicht der wichtigste Parameter. In erster Linie geht's um die Reichweite. Daher sind wir auch mit dem stärkeren Leaf unsere Standard-Testrunde gefahren. Das Ergebnis fiel wenig überraschend sehr ähnlich aus, 14,2 Kilowattstunden genehmigte sich der nun stärkere Elektromotor dieses Mal. Die Reichweite ist deutlich gestiegen und liegt -basierend auf unserer Testrunde -bei rund 422 Kilometern, je nach Fahrprofil sind 350 bis 400 Kilometer durchaus realistisch.

Langsames AC-Laden als Haken Leider kann der Leaf nach wie vor an Wechselstrom-Wallboxen nur einphasig laden -inÖsterreich sind das 3,7 Kilowatt -, was eine Dauer von rund 17 Stunden bedeutet. Am öffentlichen DC-Schnelllader mit 50 Kilowatt sind es rund 90 Minuten. In Top-Ausstattung "Tekna" liegt der neue Leaf e+ mit 38.750 Euro (alle Preise netto) rund 4.900 Euro über dem ident ausgestatteten 40-kWh-Modell und damit preislich wie reichweitentechnisch auf Augenhöhe mit der Standardversion des Tesla Model 3.
 

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