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Ökoprämie würde Staatssäckel auffetten

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Ökoprämie würde Staatssäckel auffetten

Komm.-Rat Prof. Burkhard Ernst

Rund um die Diskussion zu Diesel-Fahrverboten schlägt der Verein „Mein Auto“ eine Alternative vor: Die Ökoprämie würde dem österreichischen Staat Mehreinnahmen in der Höhe von 300 Mio. € bringen. Und sie hätte auch enorme Vorteile für die Umwelt.

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Komm.-Rat Prof. Burkhard Ernst, Gremialobmann Fahrzeughandel Wien und Gründer des Vereins „Mein Auto“, sieht in der Wiedereinführung der Ökoprämie eine sinnvolle und einfach zu realisierende Möglichkeit, den österreichischen Staatshaushalt zu entlasten.

 

„Die Zahlen der 2009 realisierten Ökoprämie sprechen eine deutliche Sprache. Binnen kürzester Zeit nahmen 30.000 Kunden die Aktion in Anspruch. Bereits damals nahm der Staat 145 Mio. € an Normverbrauchsabgabe und Umsatzsteuer ein, im Gegenzug wurden dafür nur 22,5 Mio. € an Förderungen ausgegeben. Die Automobilwirtschaft hat weitere 22,5 Mio. € an die Konsumenten weitergegeben. Bei 60.000 Autos – und durchschnittlich 5.000 € an NoVA und USt je Auto – können daher rund 300 Mio. € staatliche Mehreinnahmen durch NoVA und USt erzielt werden", so Ernst.

 

Konsumenten sollen beim Erwerb eines Neufahrzeuges und gleichzeitiger Rückgabe und Verwertung des alten Pkw (Abgasklassen Euro 0 und Euro 1) einen staatlich geförderten Bonus in Höhe von 1.500 € bekommen. Aktuell seien noch rund 1,6 Mio. Autos unterwegs, die lediglich der Abgasklasse Euro 3 oder schlechter entsprechen. „Wir schlagen daher vor, den Umfang der Verschrottungsprämie von 30.000 Autos im Jahr 2009 auf jährliche Tranchen in Höhe von 60.000 zu verdoppeln. Diese 60.000 Autos entsprechen einem Schadstoffausstoß von rund 2,2 Mio. Neuwagen“, unterstreicht Ernst. •

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