Test: Seat Leon ST 1,5 eTSI
Einfach nur ein gutes Auto ohne neumodischen Schnickschnack? Dann trifft der Seat Leon ST Edition Style genau den Punkt ...
Erst der Härtetest, dann die Flotte: Chery, erst seit wenigen Monaten in Österreich am Start, spricht nun auch gezielt Firmenkunden an.
Nach dem Marktstart Ende Mai/Anfang Juni 2026 denkt Chery in Österreich schon in größeren Dimensionen. Flotten- und Firmenkunden sollen künftig eine tragende Rolle spielen.
„Wir konzentrieren uns darauf, unsere Produkte für Unternehmen attraktiv zu machen, insbesondere durch Reichweite, Qualität und einen attraktiven Preis“, erklärt Majors Liu, Marketing & Communications Manager für Chery in Österreich. Angesprochen werden sollen dabei nicht nur große Fuhrparks, sondern ausdrücklich auch kleinere Unternehmen. Entsprechende Strategien werden laut Liu derzeit entwickelt, Gespräche mit potenziellen Firmenkunden laufen bereits.
Wer Flottenkunden überzeugen will, muss vor allem eines liefern: Verlässlichkeit über die gesamte Nutzungsdauer. Einen von vielen Beweisen dafür lieferte die erste europäische Chery Safety Challenge, die kürzlich in Rumänien stattfand. Die 34,46-kWh-Hochvoltbatterie eines Tiggo 9 wurde dabei zwei Belastungen unterzogen, die im Alltag zwar selten, aber nicht ausgeschlossen sind.
Zunächst lag die Batterie 24 Stunden lang vollständig in einer 3,5-prozentigen Natriumchlorid-Lösung, durchgeführt gemeinsam mit Ingenieuren des Entwicklungsdienstleisters FEV. Geprüft wurden unter anderem Batteriegehäuse, Dichtheit und die Hoch- und Niedervoltanschlüsse. Laut Chery zeigten sich danach weder Korrosion noch ein Defekt. Ein ähnlicher Test war 2025 bereits über mehr als 50 Stunden in Indonesien erfolgreich gelaufen.
Nach Inspektion und Wiedereinbau startete das Fahrzeug normal und ging direkt in den zweiten Teil der Challenge: Der Tiggo 9 überfuhr mit 14 bis 15 km/h eine 25 Zentimeter hohe Stufe, um die Belastbarkeit des Unterbodenschutzes bei größeren Unebenheiten zu prüfen. Die PVC-Beschichtung wurde dabei beschädigt, das Batteriegehäuse blieb laut Unternehmensangaben intakt. Es trat kein Elektrolyt aus, eine Warnmeldung im Fahrzeug blieb aus.
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Um B2B-Geschäft verlässlich abzuwickeln, braucht es ein tragfähiges Händlernetz. Aktuell zählt Chery Österreich 18 Händler, bis Jahresende sollen es 25 werden, so Zhichao Zhang, Country Director für Chery in Österreich. Wichtiger als reines Wachstum sei dabei die Qualität der Partnerschaften: Gesucht würden starke, zuverlässige und nachhaltig orientierte Händler für eine langfristige, kundenorientierte Zusammenarbeit. Das Netz soll dabei ausdrücklich auch das B2B-Geschäft mittragen.
>> Lesen Sie mehr über die Bindung zwischen Händler und Flottenkunde
Für 2027 rechnet Chery in Österreich mit einem Absatz von 4.000 bis 6.000 Fahrzeugen. Rückenwind soll dabei auch aus dem Modellprogramm kommen: Für 2027 ist mit dem Chery Q ein vollelektrisches, kompaktes und stadtorientiertes Modell außerhalb des SUV-Segments geplant. Dazu kommen ein weiteres Tiggo 7-Modell als Hybrid, ein Pick-up für den europäischen Markt sowie, voraussichtlich Ende 2027, der Tiggo X.
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