Test: BYD Dolphin G DM-i
Viel Antrieb in einem kleinen Auto bedeutet im Falle des BYD Dolphin G DM-i ein vollwertiges PHEV-System in einem Kompak...
Viel Antrieb in einem kleinen Auto bedeutet im Falle des BYD Dolphin G DM-i ein vollwertiges PHEV-System in einem Kompaktmodell. Das Ergebnis verblüfft in mehrerer Hinsicht.
Natürlich passt technisch alles bei diesem BYD. Ein 112 PS starker Benziner trifft auf einen 18,1-kWh-E-Motor, die Energie kommt aus einem 42-Liter-Benzintank und einem 7,4-kWh-Akku und gemeinsam generiert man eine kombinierte Reichweite von gut 1.000 Kilometern. Rein elektrisch können 40 Kilometer zurückgelegt werden, was für fast alle Pendlerbelange easy ausreicht. Falls es mehr sein sollte: Ab der zweiten von vier Ausstattungen namens Boost gibt es einen 18,3-kWh-Speicher, mit dem dann 105 Kilometer E-Fahren möglich sind, von denen in der Praxis rund 80 übrig bleiben. Und auch bei den anderen Standardkategorien wie Platzangebot oder Verarbeitung lässt man nichts anbrennen. Alles, was man sich von einem modernen Kompaktklassewagen erwartet, inklusive modernem Twist. Denn in der Sub-4,2-Meter-Kategorie ist so ein Antrieb ja eher selten zu finden.
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Gelernte Talente
Dazu kommen die Preise: Bei 25.490 Euro geht es los, die Topversion Sport wie in unserem Falle kommt schon auf 30.990 Euro, bietet aber dafür Vollausstattung. Das nicht ganz unauffällige Orange Sunset kostet übrigens nix extra. Bislang also ein Auto wie aus dem Lehrbuch. Damit alleine ist das Wesen des BYD aber noch nicht ausreichend erklärt. Wichtig in diesem Zusammenhang zum Beispiel: Dolphin ist nicht gleich Dolphin. Während der vollelektrische nämlich optisch ganz andere Wege einschlägt, übertreibt der PHEV mit dem Kürzel G DM-i bei keiner Linie, wirkt fast schon traditionell gezeichnet, was dem gelernten Mitteleuropäer durchaus zusagt.
Wandler zwischen Welten
Zum anderen – und wichtigeren – Teil verblüfft es auf den ersten Metern, wie erwachsen sich der kleine BYD anfühlt. Im Fond mag es eng sein, gut. Aber ansonsten fühlt man sich vom Fahrverhalten bis zur Sitzposition eher wie in einem Mittelklassewagen. Ruhig liegt der G DM-i auf der Straße, wirkt nie nervös, bietet einen guten Überblick. Sicher könnten es ein wenig mehr Knöpfe am Armaturenbrett sein. Doch die, die es gibt – einmal für den Fahr-Modus, einmal für HEV- oder EV-Modus, sind dafür clever gewählt. Wer also mit einem Elektro liebäugelt, aber mit einem Benziner ebenso – hier gäbe es einen möglichen Kandidaten.
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BYD Dolphin G DM-i |
Flotten-Tipp: Boost |
Testmodell: Sport |
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Hubraum | Zylinder |
1.500 cm3 | 4 |
1.500 cm3 | 4 |
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Leistung |
112 PS + 120 kW E-Motor |
112 PS + 120 kW E-Motor |
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Drehmoment |
120 Nm + 210 Nm E-Motor |
120 Nm + 210 Nm E-Motor |
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0–100 km/h | Vmax |
8,3 s | 180 km/h |
8,3 s | 180 km/h |
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E-Reichweite | Batterie |
105 km | 18,3 kWh |
105 km | 18,3 kWh |
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Laden AC |
6,6 kW, 0:26 h (10–80 %) |
6,6 kW, 0:26 h (10–80 %) |
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Ø-Verbrauch | CO2 |
1,4 l S | 32 g/km |
1,4 l S | 32 g/km |
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Kofferraum | Zuladung |
425–1.225 l | 465 kg |
425–1.225 l | 465 kg |
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Basispreis | NoVA |
28.490 € (inkl.) | 0 % |
30.990 € (inkl.) | 0 % |
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