Test: VW T-Roc TSI
Mit der zweiten Generation des T-Roc hebt VW das Crossover-Modell nicht nur punkto Abmessungen in die nächsthöhere Klass...
Mit der zweiten Generation des T-Roc hebt VW das Crossover-Modell nicht nur punkto Abmessungen in die nächsthöhere Klasse. Auch was Ausstattung, Komfort und Platz betrifft.
Bislang war die Rollenverteilung in der SUV-Familie bei VW klar: Ganz oben schwebt der Touareg, gefolgt vom formidablen Tiguan. Wer es knackiger wollte – auch optisch, für den gab es den T-Roc, gefolgt vom City-SUV namens T-Cross. Nachdem der Touareg das Zeitliche gesegnet hat und dessen Rolle die XL-Version des ebenfalls größer gewordenen Tiguan namens Tayron einnimmt, muss auch die T-Fraktion nachrücken, weswegen es kein Wunder ist, dass die Neuauflage des T-Roc gleich zwölf Zentimeter in der Länge wuchs. Zum einen bedient er damit die Klientel, der der Tiguan einfach zu groß geworden ist. Zum anderen teilen sich die zwei nun die gleiche Plattform, was gewisse Zugeständnisse in den Abmessungen erfordert.
Kleine Kompromisse
Von Nachteil ist das nur am Rande. Man wähnt sich im neuen T-Roc tatsächlich wie in einer neuen Fahrzeugklasse, hat an allen Ecken und Enden spürbar mehr Bewegungsfreiheit, was nicht nur den Passagieren im Fond zugutekommt. Auch die 30 Liter extra an Kofferraum nimmt man dankend an, zumal man dank der umlegbaren Beifahrersitzlehne auch lange Gegenstände ganz easy transportieren kann – außer bei unserem Exemplar. Die Sportsitze des R-Line lassen dieses Feature nämlich nicht zu.
Lückenlos
Nicht schlimm, denn die knapp 1.500 Euro Aufpreis auf den Style bringen neben schicken 18-Zöllern noch weitere coole Features, die LED-Licht, schlüssellosen Zugang oder auch ein Sportfahrwerk beinhalten, das mit den 150 PS des 1,5 TSI – der einzigen Motorisierung, die es für den R-Line gibt – leichtes Spiel hat. Heißt also: Vollgas verträgt der T-Roc ganz locker, so erlaubt, legt sich galant in Kurven, stemmt Unebenheiten locker weg und bleibt dennoch stets mit genügend Restkomfort gesegnet.
Eine rundum gelungene Neuauflage also? Durchaus, aber das hat halt seinen Preis. Bei 34.890 Euro geht’s beim T-Roc los, und wer ein wenig in der Aufpreisliste gustiert, käme so wie bei unserem Exemplar schnell auf knapp 50.000 Euro. Billig war der Vorgänger zwar auch nicht, aber für manche doch ein wenig angenehmer dimensioniert – finanziell und bei den Abmessungen. Doch keine Sorge, der nächste T-Cross wird diese Lücke wohl konsequent ausfüllen.
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Volkswagen T-Roc |
Flotten-Tipp: Life eTSI |
Testmodell: R-Line |
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Hubraum | Zylinder |
1.498 cm3 | 4 |
1.498 cm3 | 4 |
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Leistung |
115 PS (85 kW) |
150 PS (110 kW) |
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Drehmoment |
220 Nm ab 1.500/min |
250 Nm ab 1.500/min |
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0–100 km/h | Vmax |
10,6 s | 196 km/h |
8,9 s | 212 km/h |
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Getriebe | Antrieb |
7-Gang aut. | Vorderrad |
7-Gang aut. | Vorderrad |
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Ø-Verbrauch | CO2 |
5,5 l S | 126 g/km |
5,6 l S | 128 g/km |
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Kofferraum | Zuladung |
475–1.350 l | 505 kg |
475–1.350 l | 506 kg |
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Basispreis | NoVA |
34.890 € (inkl.) | 7 % |
42.990 € (inkl.) | 7 % |
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