Test: Xpeng G9 AWD Performance
Kaum ein Auto öffnet einem die Augen so wie der Xpeng G9. Einmal Acht Schätze mit alles und scharf, zu Tarifen, die eine...
Kaum ein Auto öffnet einem die Augen so wie der Xpeng G9. Einmal Acht Schätze mit alles und scharf, zu Tarifen, die einen schnell etwas sprachlos machen.
Du steigst ein und: passt! Ein größeres Lob kann man einem kompletten Neuling wohl kaum aussprechen, das muss man Xpeng lassen. Noch dazu in der heiß umkämpften Klasse der Nobel-SUV, wo genügend Haie im Becken schwimmen und man kleine Unpässlichkeiten weit weniger nachsieht als bei einem Kompakt-SUV. Gerade mal zehn Jahre im Geschäft, hat man mit dem G9 jetzt einen 4,90-Meter-Riegel auf die Räder gestellt, der nichts missen lässt und fast alles richtig macht. Doch was macht Nummer neun nun so besonders?
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Alles in einem
Vor allem, dass er so wirkt wie eine coole Zusammenfassung all der Dinge, die man sich in dieser Klasse wünscht und erwartet. Nicht nur Platz in Hülle und Fülle ist vorhanden, es gibt ein aktives Fahrwerk genauso wie bequeme Sitze im europäischen Format, feine Materialien, zahlreiche Kameras und noch mehr Lautsprecher. Wichtiger ist aber, dass auch die Basisarbeit gelungen ist: Die Übersicht zum Beispiel ist exzellent, genauso wie das komfortable, aber unschwammige Fahrverhalten. Ein Cruiser mit Punch aber dem entspannten Wesen eines Braunbären, was dem G9 alles in allem eine Coolness verleiht, die es in dieser Klasse sonst selten zu finden gibt – denn wer zu krampfhaft alles richtig machen möchte, kann schnell etwas fad wirken.
Minimale Patzer
Und natürlich, als echter Grazer ist das große X auch verdammt gut zusammengebaut. Spaltmaße, Oberflächen, Geräusche, da hat Magna ein Niveau vorgelegt, das nicht nur für die chinesische Konkurrenz zum Maßstab werden könnte. Und das Einzige, was man dem G9 vorwerfen könnte, ist die etwas zu cleane Bedienung. Alles ist über den Touchscreen zu bedienen, wirklich alles. Sogar Dinge wie die Spiegel- und Lenkradverstellung, und auch die Sitzbelüftung ist in einem Untermenü zu finden.
Welcher G9 der passende für einen ist? Voll ausgestattet sind sie alle. Eher geht es nur um Leistung und Reichweite. Wer sich für die 575-PS-Topversion mit 93-kWh-Akku entscheidet: alles richtig gemacht, denn für 60.500 Euro exklusive wird es für die alteingesessene Konkurrenz wirklich schwer, da mitzuhalten. Unser Tipp: Der Long Range für 53.000 Euro – mit gleich großem Akku und mit 350 PS immer noch solide motorisiert.
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Xpeng G9 |
Flotten-Tipp: RWD Long Range |
Testmodell: AWD Performance |
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Leistung | Drehmoment |
350 PS (258 kW) | 465 Nm |
575 PS (423 kW) | 695 Nm |
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Dauerleistung | Gewicht |
160 kW | 2.210 kg |
160 kW | 2.395 kg |
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0–100 km/h | Vmax |
6,4 s | 200 km/h |
4,2 s | 200 km/h |
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Reichweite | Antrieb |
585 km | Hinterrad |
540 | Allrad |
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Ø-Verbrauch | Batterie |
18,6 kWh/100 km |
20,1 kWh/100 km |
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Laden AC |
11 kW, 9 h (0–100 %) |
11 kW, 10:30 h (0–100 %) |
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Laden DC |
525 kW, 12 min (10–80 %) |
525 kW, 12 min (10–80 %) |
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Kofferraum | Zuladung |
660–1.576 l | 520 kg |
660–1.576 l | 515 kg |
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Basispreis | NoVA |
53.000 € (exkl.) | 0 % |
60.500 € (exkl.) | 0 % |
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