Schon gefahren: Fiat 500 Hybrid
Fiat bringt nun doch den 500 als Verbrenner, was mit einigem Aufwand verbunden war. Das Ergebnis ist nicht nur italienis...
Arval fragt über 10.000 Fuhrparkverantwortliche weltweit und veröffentlicht die Ergebnisse. Das "Global Fleet and Mobility Barometer 2026" zeigt die Herausforderungen, Strategien und Erwartungen von Flottenbetreibern aus 33 Ländern.
Das Arval Mobility Observatory hat die Ergebnisse des „Global Fleet and Mobility Barometer 2026“ veröffentlicht. Die Studie basiert auf 10.157 Interviews mit Fuhrparkverantwortlichen in 33 Ländern und zeigt einen klaren Trend: Unternehmen wechseln von strategischen Zielsetzungen hin zur konkreten Umsetzung in den Bereichen Elektrifizierung, Kostenmanagement und Mitarbeitermobilität.
Die Elektrifizierung bleibt ein zentraler Bestandteil der Flottenstrategie vieler Unternehmen. Wobei es geografische Unterschiede gibt:
Für die kommenden drei Jahre erwarten Unternehmen folgende Flottenzusammensetzung:
Die Herausforderungen sind keine neuen Informationen: unzureichende Ladeinfrastruktur, höhere Anschaffungskosten, begrenzte Modellverfügbarkeit. Trotz dieser Hürden entwickeln die Unternehmen bereits strukturierte Ladestrategien. Über die Hälfte (56 %) investieren in Ladeinfrastruktur am Unternehmensstandort. Das öffentliche Ladenetz ist dennoch ein wichtiger Bestandteil der Strategie, 67 Prozent nutzen es. Gut ein Fünftel (21 %) bietet Heimlademöglichkeiten an.
Regulatorische Vorgaben bleiben eine relevante Komponente. Sollte es doch wieder notwendig sein, würden 48 Prozent der europäischen Unternehmen bis 2030 eine vollständig umgestellte Elektroflotte schaffen. Nicht ganz die Hälfte (46 %) würden alternative Mobilitätslösungen prüfen.
Mit wachsender Elektrifizierung gewinnt die Kontrolle der Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) an Bedeutung:
> Weiterlesen: TCO entscheidet, nicht der Kaufpreis
Unternehmen setzen verstärkt auf digitale Lösungen:
Integrierte Flottenmanagement-Plattformen, die Nachhaltigkeit, Kostenanalyse und Mobilitätsdaten bündeln, entwickeln sich zum Standard. Der Fokus liegt zunehmend auf ganzheitlichen Systemen zur Effizienzsteigerung und Risikominimierung.
Die Studie zeigt eine deutliche Ausweitung der Mobilitätsangebote für Beschäftigte:
Beliebte Lösungen:
Diese Vielfalt unterstreicht den Trend zu flexiblen, personalisierten und nachhaltigen Mobilitätskonzepten.
Im Vergleich zu 2025 zeigt sich 2026 ein klarer Wandel: Statt ambitionierter Zielsetzungen steht nun die operative Umsetzung im Vordergrund.
Dan Boiangiu, Director von Arval Consulting, betont den wachsenden Pragmatismus der Unternehmen sowie den Bedarf an integrierten digitalen Lösungen. Caroline Pelissier, Leiterin des Arval Mobility Observatory, hebt hervor, dass insbesondere die Einbindung der Region Asien-Pazifik ein umfassenderes globales Bild liefert – bei gleichzeitig unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Umsetzung.
Das Jahr 2026 markiert einen Wendepunkt: Unternehmen setzen ihre Mobilitätsstrategien zunehmend praktisch um und balancieren dabei Umweltziele, Kostenkontrolle und betriebliche Anforderungen.
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