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Fuhrparkportrait Kurhaus Bad Gleichenberg

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Aleš Milič

Seit fast zwei Jahrhunderten steht das traditionsreiche Kurhaus Bad Gleichenberg für Ruhe und Gesundheit. Elektromobilität wird dabei konsequent mitgedacht und ist weit mehr als nur ein steuerlicher Vorteil.

Lärm zu erzeugen ist einfach. Ruhe zu finden schwierig.“ Daniel Freismuth, Geschäftsführer des Kurhauses Bad Gleichenberg, blickt während unseres Interviews immer wieder zufrieden auf den mehr als 20 Hektar großen „Curpark“ (die historische Schreibweise erinnert an die Gründungszeit im 19. Jahrhundert). Er ist der größte in der Steiermark und repräsentiert – wie auch das Kurhaus – seit fast zwei Jahrhunderten Ruhe und Beständigkeit, Gesundheit und nachhaltiges Wirtschaften. 

Das klingt etwas nach klassischer Kurtradition, hat jedoch eine moderne, betriebswirtschaftliche Dimension. Denn das Prinzip „Ruhe“ prägt auch die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums und einen Bereich, der in einem Gesundheitsbetrieb selten im Mittelpunkt steht: den Fuhrpark.

Beispielhafte Zusammenarbeit
Rund 220 Mitarbeiter kümmern sich im Kurhaus Bad Gleichenberg um die Gäste, die das Angebot aus Therme, Hotel und Therapiezentrum genießen (Behandlungsschwerpunkte sind Einschränkungen bzw. Erkrankungen von Lunge, Bewegungs- und Stützapparat sowie Haut). Zum Großteil sind es Kurgäste, Auslastungsschwankungen im stationären Bereich werden gezielt durch Tagesgäste in der Therme oder ambulante Patienten abgefedert – ein Paradebeispiel dafür, wie sich Kapazitäten flexibel steuern lassen.

Und ein Zeichen für die nach­ahmenswerte Kooperation im Ort bzw. in der Region. Mit dem benachbarten Klinikum, Ärzten, Lebensmittelproduzenten, Energieanbietern oder auch dem lokalen Autohändler arbeitet das Kurhaus eng zusammen. Mit ein Grund, warum Bad Gleichenberg auf die Marken Fiat und Mazda setzt.

Klein und funktional 
„Unser Fuhrpark ist bewusst überschaubar“, schildert Freismuth. „Wir benötigen keine große Transportflotte, sondern Fahrzeuge, die vor Ort funktionieren.“ Das sind Traktoren und Nutzfahrzeuge für die Parkpflege, ein allgemeines Pool-Fahrzeug für Botendienste und Dienstwägen für einige Führungskräfte. Was auf den ersten Blick unspektakulär wirken mag, ist tatsächlich sehr strategisch organisiert: Jedes Fahrzeug dient einem klaren Zweck, unnötiger Verkehr wird tunlichst vermieden, und die Mobilität passt damit perfekt zum Prinzip der Ruhe.

Alle Zeichen stehen auf Strom
Obwohl keine dezidierte Green-Car-Policy existiert, ist der Fuhrpark – bis auf Lkw und Traktor – seit Jahren voll- oder teilelektrifiziert. Im Grunde eine logische Konsequenz der kurzen Strecken, geringen Kilometer­leistung und der Möglichkeit, über die hauseigene Photovoltaikanlage selbst gewonnenen Strom zu nutzen. Mittlerweile sind bereits vier Lade­stationen auf dem Gelände, auch Gäste reisen zunehmend mit E-Autos an. „Elektro­fahrzeuge passen einfach gut zu unseren Abläufen und unserer Philosophie“, so Ursula Hüttner, MBA,  Leitung des Kurhauses. 

Bedacht investieren
Die Fahrzeuge werden individuell als Teil des Gehaltsmodells gewählt und vorrangig geleast oder im Full-Payout-Leasing angeschafft. Selbstverständlich können die Autos auch privat genutzt werden. So wird der Fuhrpark zu einem Bestandteil des Unternehmensalltags, der Philosophie und des Nachhaltigkeitsgedankens.

Schritt für Schritt sollen nun auch die Nutzfahrzeuge an die Anforderungen der kommenden Jahre angepasst und elektrifiziert werden. Allerdings werden die bestehenden Wirtschaftsfahrzeuge wie alle anderen Autos so lange genutzt, solange es wirtschaftlich sinnvoll ist.

Einfach inspirierend
Die meisten Ersatzinvestitionen fließen derzeit in den „Curpark“, der aufwendig revitalisiert wird, um seine einzigartige Schönheit und Funktion für die nächsten Generationen zu sichern. Und da Gesundheit „im Trend“ liegt und das Gesundheitsbewusstsein immer stärker wird, geht dem Unternehmen die Arbeit nicht aus.

Das Kurhaus Bad Gleichenberg zeigt eindrucksvoll, dass Nachhaltigkeit auch ohne Zwang lebbar ist. Dass stabile Strukturen langfristig besser sind als Wachstum um jeden Preis. Dass es möglich ist, trotz steigender Energiepreise oder Lebensmittelkosten dank bedachter Planung und klarer Positionierung wirtschaftlich robust zu bleiben. 

Und dass die Fuhrparkpolitik bewusst Teil der Unternehmensphilosophie ist. Oder wie Daniel Freismuth es formuliert: „Das Bestehende gut bewahren, mit der Zeit gehen und Verantwortung übernehmen.“ 

 

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