Schon gefahren: Opel Astra
Dass der Astra für Opel nach wie vor elementarer Bestandteil der Palette ist, zeigt die überarbeitete Fassung deutlich. ...
Dass der Astra für Opel nach wie vor elementarer Bestandteil der Palette ist, zeigt die überarbeitete Fassung deutlich. Vor allem auch als E-Kombi für Firmenkunden mit mehr Reichweite.
Der Begriff klingt sperrig: Flachdachprofilautos. Also alles, was nicht so hoch baut wie ein SUV. Und dennoch spielt diese Fahrzeugkategorie bei Opel eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Im C-Segment, den Kompakten also, liegen diese Flachprofiler nach wie vor bei 30 Prozent Marktanteil. Kein Wunder also, dass man dem Astra zur Modellpflege ein umfangreiches Update spendierte, denn auch im Segment an sich stehen die Zeichen auf Expansion: Wichtige Mitbewerber sind gänzlich vom Markt verschwunden, die Chancen stehen also gut, das Wachstum in Österreich im letzten Jahr von 37 Prozent erneut zu erreichen. Und tatsächlich: In den ersten drei Monaten lag man bereits bei 25 Prozent im Plus.
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Was gab es für den Astra pünktlich zum 35. Geburtstag also alles? Entwickelt und gebaut in Deutschland, bekommen sowohl Fünftürer als auch Kombi als Erkennungszeichen eine neue, permanent beleuchtete Lichtsignatur und Serien-LED-Licht. Optional strahlen die Matrix-HD-Scheinwerfer nun noch exakter, bieten weniger Blendung bei Verkehrszeichen und eine bei 80 km/h um 30 bis 40 Meter frühere Objekterkennung. Fahrwerk und Lenkung zeigen sich zudem präziser abgestimmt, was in einem problemlosen und entspannten Fahrverhalten resultiert, wie wir bei einer ersten Proberunde feststellen durften.
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Für den Fahrer nicht weniger wichtig: Die zwei zehn Zoll großen Displays der Armaturenlandschaft wirken dank neuer Grafiken deutlich frischer und eigenständiger denn je, gleichwohl die Schlüsselfunktionen praktischerweise über physische Knöpfe angesteuert werden können. Sitze mit dem AGR-Siegel sind nun schon ab der Business Edition Serie, und dass Dinge wie Innenraummaße blieben, liegt in der Natur der Sache. Zumal gesagt werden darf, dass der Kombi namens Sports Tourer mit 1.634 Litern maximalem Kofferraumvolumen und einer 103x103 Zentimeter Grundfläche in diesem Kapitel nichts vermissen lässt.
Bei den Antrieben zeigen sich vor allem die elektrifizierten überarbeitet: Der BEV-Astra verfügt jetzt über eine 58 kWh große Batterie, die gut ist für 454 Kilometer Reichweite nach WLTP. Praktisch auch, dass der Rekuperationsgrad nun mittels Lenkradwippen variiert werden kann und eine Wärmepumpe den Energiehaushalt besser im Griff hat. V2L ist zudem auch mit bis zu 3,6 kW möglich und dank 100 kW Ladeleistung kann der Akku in 32 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen werden.
Mindestens so gründlich modifizierte man den Plug-in-Hybriden: Neben einem neuen 1.600er-Benziner mit 150 PS und Siebengang-Automatikgetriebe kokmmt ein 15 PS stärkerer E-Motor zum Einsatz, was die Systemleistung auf 196 Pferde und die rein elektrische Reichweite von 84 auf 101 Kilometer anhebt. Der Spritverbrauch ging dafür um 0,8 Liter auf 5,4 im Schnitt zurück, was die Gesamtreichweite auf entspannte 825 Kilometer anhebt.
Zu haben ist der aufgefrischte Astra ab sofort, die Preise starten bei 21.990 Euro für den Benziner, der Sports Tourer ist jeweils 2.000 Euro teurer. •
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