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Geotab: Vier Entwicklungen, die für Fuhrparks entscheidend werden können

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Geotab: Vier Entwicklungen, die für Fuhrparks entscheidend werden können

Auch Geotab hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Punkte für die Flottenbetreiber in kommender Zeit besonders von Bedeutung sein werden. Dabei kam man auf vier Trends für die Zukunft.

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Die Herausforderungen werden definitiv nicht weniger. Fast ein Jahr nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs und die daraus resultierenden  Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben Flottenbetreibern zusätzlich vor allem mit der Inflation und explodierenden Preisen zu kämpfen. Und dem nicht genug, rücken heuer auch noch die Themen Klimapolitik und Elektromobilität immer stärker in den Mittelpunkt. Wie geht man nun also am schlauesten vor? Klaus Böckers,Vice President, Nordics, Central & Eastern Europe bei Geotab hat sich darüber Gedanken gemacht und vier Trends ausgemacht, die das Flottenmanagement 2023 bewegen werden.

1. Ausgaben senken, um Existenzrisiken zu minimieren
Die starke Inflation, gestiegene Kosten, lange Lieferzeiten und Materialknappheiten sorgen für ein herausforderndes Umfeld, das in dieser Form auch noch dieses Jahr bestehen wird. Aufgrund der daraus resultierenden Existenznöte wächst die Notwendigkeit, anfallende Ausgaben zu reduzieren, um Flotten wirtschaftlich halten zu können. In diesem Kontext gewinnen Telematiklösungen zunehmend an Bedeutung. Ein Fuhrparkmanagement, das auf Telematikdaten basiert, unterstützt veranschlagte Sparmaßnahmen. Die Rechnung ist denkbar einfach: Sind Flotten effizienter unterwegs, zum Beispiel, indem sie durch eine optimale Routenplanung weniger Kraftstoff verbrauchen, sinken die Ausgaben für Diesel, Benzin oder – mit Blick auf E-Flotten – Strom.

2. Klimaziele mit Telematik verfolgen
Mit der verschärften Klimapolitik der Bundesregierung wachsen auch die Anforderungen an einzelne Wirtschaftssektoren. Besonders der Transportsektor muss Änderungen vornehmen, wenn die gesetzten Klimaziele bis 2030 erreicht werden sollen. Schließlich ist dieser Bereich der einzige, dessen Emissionen über die letzten 35 Jahre hinweg konstant geblieben sind. Zwar setzen sich Flottenmanager derzeit verstärkt mit inflationsbedingten Existenzfragen auseinander, doch wird das zunehmende Bewusstsein für Umweltthemen die Klimaziele auf ihrer Agenda wieder weiter nach oben schieben. Das befeuert die Suche nach Umsetzungsmöglichkeiten. Mithilfe von Telematiklösungen sind Flottenmanager heute schon in der Lage, ihren Fuhrpark aus Verbrennerfahrzeugen effizienter zu steuern und in Folge dessen ihre Emissionen zu reduzieren. Zudem wird durch Telematik der Umstieg auf E-Fahrzeuge stark vereinfacht.

3. Offenheit für Telematik, um mehrere Herausforderungen gleichzeitig anzugehen
Die zunehmende Bedeutung dieser beiden Herausforderungen mündet mehr und mehr in der Bereitschaft, Hürden mithilfe von Telematik zu überwinden. Dabei handelt es sich bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Ausgaben- oder Emissionsreduktion keinesfalls um eine Entscheidung, die auf Kosten einer Seite getroffen werden muss. Im Gegenteil: Wird Telematik richtig eingesetzt, können beide Vorhaben Hand in Hand verfolgt und sowohl Kosten als auch Emissionen zur gleichen Zeit eingespart werden. Nicht zu verachten ist, dass Hürden, die ehemals gegen die Nutzung von Telematik im Flottenbetrieb gesprochen haben, Stück für Stück abgebaut werden. Datenschutzbedenken zum Beispiel werden mittlerweile durch flexiblere Lösungen und neue Privacy Features genommen. Use Cases wie die DB Regio Bus bestätigen zudem: Mit der Nutzung von Telematiklösung gehen Flottenmanager keine Langzeitinvestitionen ein – bereits nach kurzer Zeit sind die Einsparungen spürbar.

4. Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge wird dringlicher
Auch im Bereich der E-Mobilität wird sich in den kommenden Monaten einiges tun. Laut einer Studie von Geotab könnten bereits heute etwas mehr als 60 Prozent der europäischen Pkws und leichten Nutzfahrzeuge in Flotten ohne Abstriche durch elektrische Alternativen ausgetauscht werden. Trotzdem halten mangelnde Fahrzeugverfügbarkeiten, lange Wartezeiten, gestiegene Energiekosten sowie erhöhte Anschaffungskosten viele Flottenbetreiber von einer Umstellung ab. Sie warten lieber ab, dass sich der Markt zu ihren Gunsten verbessert. Das kann sich mit Blick auf die 2030 bevorstehende Bannung von Dieselfahrzeugen als Nachteil erweisen. Eine Flotten-Elektrifizierung ist nicht über Nacht umsetzbar. Allein deshalb ist ein sukzessiver Umstieg ratsam, da er genügend Zeit bietet, sich allmählich an die Bedingungen einer vollelektrischen Flotte anzupassen. Auch Fahrzeug-Herstellern kommen diesem Trend allmählich nach. So setzen bedeutende Hersteller mehrheitlich ihren Fokus auf E-Fahrzeuge und damit auf die Möglichkeit, technischen Fortschritt mit Klimafreundlichkeit zu vereinen. Deutlich wird das nicht nur durch zahlreiche neue Elektrofahrzeughersteller, sondern auch durch die vielzähligen neuen Modelle und ersten E-Trucks, die auf dem Markt vorgestellt werden. Aber auch die Politik setzt diesbezüglich Signale: Steuervergünstigungen, Subventionen oder kostenfreies Parken schaffen ansprechende Rahmenbedingungen. Eine Entwicklung, die sich auch im aktuellen Jahr fortsetzen und die Elektrifizierung von Flotten vorantreiben wird.

Fazit
Primär geht es also darum, zwei Punkte zu reduzieren. Die Ausgaben und den CO2-Ausstoß. 
Beides ist nur dann in Einklang zu bringen, wenn die Flotte effizienter wird und dafür braucht es eine solide Datengrundlage. Gleichzeitig rücken die Deadlines zum Erreichen der Klimaziele immer näher, weshalb sich Flottenbetreiber stärker mit dem Umstieg auf eine Elektroflotte auseinandersetzen sollten.

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