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Smog: Das Geschäft mit dem Sauberstoff

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Smog: Das Geschäft mit dem Sauberstoff

Unter dem Ballon sollen sich die Bewohner Pekings vom Smog erholen können

In Peking sollen Menschen bald für saubere Luft bezahlen.

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Peking hat ein Problem: Smog. Die Luft in der chinesischen Hauptstadt ist so dreckig, dass sie als ernsthaft gesundheitsgefährdend eingestuft wurde. Manch ausländisches Unternehmen bezahlt seinen Mitarbeitern, die in der Stadt arbeiten müssen, deshalb bereits eine Gefahrenzulage.

 

Das Architekturbüro Orproject sieht im Giftnebel Potential. Und zwar zum Geld verdienen. Dafür plant das dreiköpfige Architekten-Team einen gigantischen Park mitten in Peking. Der Clou: Die Grünoase ist von der Außenwelt abgeschnitten, die Luft frisch. Unter dem Ballon sollen sich Bewohner also vom Smog erholen können – und das freilich gegen Bezahlung. Der Zutritt in den Park ist nämlich nur über die Wohngebäude, Kaufhäuser und Krankenhäuser in der Umgebung möglich – die Eigentümer bzw. Patienten würden somit entsprechend für das Luxusgut Sauerstoff bezahlen.

 

Noch besteht das Projekt ausschließlich auf dem Papier, die technischen Details stehen jedoch schon fest. So soll die Außenhaut aus dem robusten Ethylen-Tetrafluorethylen (ETFE) bestehen und der Innenraum mit Strom aus Solarzellen klimatisiert werden.

 

Das Projekt mag für viele Europäer wie ein Scherz klingen, hat in China aber durchaus Verwirklichungschancen. Unlängst verkaufte ein chinesischer Künstler nämlich französische Bergluft im Marmeladeglas – für umgerechnet 600 Euro.

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