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Uberraschung für Europa

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Die ersten sechs Generationen des Lexus ES schafften es nicht nach Europa, Nummer sieben wird ab Anfang 2019 mit Hybridantrieb aber auch hierzulande erhältlich sein.

Während sich der Toyota-Luxusableger Lexus in der Heimat Japan, Asien und in den USA längst etabliert hat und so manchen europäischen Premiumanbieter in den Schatten stellt, war die Eroberung Europas ein mitunter steiniger Weg. Dass es mittlerweile dennoch spürbar aufwärts geht, sieht man an den75.000 im Vorjahr ausgelieferten Fahrzeugen, bis 2020 peilt Lexus die 100.000er- Marke an. Dazu beitragen soll die nun erstmals in Europa erhältliche ES-Baureihe. In Österreich steht die Hybridversion ES 300h ganz klar im Fokus.

Die europäische Konkurrenz ist hart

Wir konnten uns bei der Europapremiere des Lexus ES bereits einen ersten Eindruck verschaffen. Neben der eleganten Linienführung sticht vor allem das großzügige Platzangebot ins Auge. Der Fond hat durchaus Chauffeurqualitäten, mit ein Grund, warum der ES auch bei Fahrdienstleister Uber für die gehobene "Black"-Kategorie qualifiziert ist. Dort trifft er auf die deutschen Premium-Kaliber vom Schlage eines Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse. Durch eine tiefere Sitzposition bleibt übrigens die Kopffreiheit trotz der coupéhaften flachen Silhouette ausreichend gewährleistet.

4,7 Liter Schnittverbrauch

Wie sich der neue Lexus ES fährt, können wir Ihnen zwar noch nicht verraten, Chef-Ingenieur Yasuhiro Sakakibara verspricht jedenfalls herausragenden Akustik-und Federungskomfort und ein leichtfüßiges Handling. Apropos Handling, im Gegensatz zum größeren LS werden beim ES ausschließlich die Vorderräder angetrieben. Der2,5-Liter-Vierzylinder bringt es gemeinsam mit einem E-Motor auf eine Systemleistung von 218 PS und soll sich mit 4,7 Litern begnügen.

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