Stellantis startet durch

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Stellantis startet durch

Stellantis hatte in den letzten Jahren aus unterschiedlichen Gründen in Österreich keine leichte Zeit. Unter der Führung von Markus Wildeis gab es nun einen Kurswechsel, der wieder zum Erfolg führen soll.

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Das Potenzial der Stellantis-Marke liege deutlich höher, machte der neue Österreich-Geschäftsführer Markus Wildeis gleich zu Beginn des Pressegesprächs klar: „Wenn man alle Marken zusammenrechne, ist Stellantis etwa in Südamerika seit Jahrzehnten Marktführer, auch in zahlreichen anderen Staaten abseits der Heimmärkte Frankreich, Italien und Deutschland gibt es Länder mit über 30 Prozent Marktanteil. In Österreich halten wir aktuell bei elf Prozent und sind natürlich nicht da, wo wir sein sollten.“ In einem ersten Schritt möchte man innerhalb eines Jahres auf 15 Prozent kommen, mittelfristig sollen es 20 Prozent werden.

Neue Offenheit
Dass die einzelnen Marken durchaus Potenzial zu mehr haben, macht die Modellpalette deutlich, die neue Elektro-Plattform bis zu 700 Kilometer Reichweite wird das ihre dazu beitragen, Marktanteile zurückzuholen. War das Klima intern und auch mit den Händlern in den letzten Jahren oft mehr als unterkühlt, schlägt Markus Wildeis nun andere Töne an. Er geht nicht nur auf die Händler zu, sondern auch auf Pressevertreter, das kannte man von seiner Vorgängerin gar nicht. Zaubern kann freilich auch er nicht, schließlich wurde an vielen Stellen einiges an Porzellan zerschlagen. Auch bei Firmen- und Flottenkunden, wie auch Opel bitter spüren musste. Von einst acht Prozent ist man auf unter drei gefallen, eine Tatsache, die auch Opel CEO Florian Hüttl beim Gespräch auf der IAA in München sauer aufgestoßen ist.

Stefan Barth neuer Opel-Direktor
Mit Stefan Barth hat Wildeis nun einen ehemaligen Weggefährten aus FCA-Zeiten – Barth war unter Geschäftsführer Wildeis Nutzfahrzeug-Chef – von seiner Position als Operations Manager eMobility Enlarged Europe international im Stellantis-Konzern zurück nach Österreich geholt. Der gebürtige Steirer passt somit nicht nur wegen seiner Nutzfahrzeug-Vergangenheit gut zu Opel, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass Opel künftig DIE Elektro-Marke im Konzern werden soll, geht es nach CEO Hüttl. Auch die anderen Marken sind nun final ihren Direktoren zugeteilt, Sebastian Haböck ist für Citroën und Fiat beziehungsweise Abarth verantwortlich, Bernd Pfaller für Jeep und Peugeot, Gregory Hardouin verantwortet die Premium-Marken Alfa Romeo und DS, Martin Riha ist für Fiat Professional und alle anderen leichten Nutzfahrzeuge im Verbund zuständig.

Elektro-Feuerwerk
An Produktnachschub wird es in den nächsten Jahren jedenfalls nicht mangeln, die erwähnte STLA-Plattform wird es sowohl für kleine, mittlere und große Fahrzeuge als auch als Plattform geben, darauf werden sämtliche Elektro-Modelle aller Marken abgebildet werden. Nach dem E-3008, der im Februar 2024 startet, wird besonders ein kompaktes E-Auto für rund 25.000 Euro sehnsüchtig erwartet, das soll ebenfalls im kommenden Jahr Premiere feiern. Wenn Wildeis es schafft, dass auch die Händler mit dem neuen Agenturmodell mit an einem Strang ziehen und auch auf die Flottenkunden nicht vergessen wird, sind die 15 Prozent Marktanteil definitiv bald in Reichweite. •

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