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Test: Kia EV4

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Katzinger

Die elektrische Kompaktklasse ist dieser Tage nicht gerade heiß umfehdet, umso willkommener Kias neuer, interessant gezeichneter Beitrag. Wir durften den EV4 in der GT-Line ausprobieren.

Beim Automobildesign gibt es bekanntlich zwei Gedankenschulen: gefällig oder auffällig. Während Ersteres die Journaille bei der Präsentation begeistert, erfrischt Zweiteres oft erst im Laufe der Jahre als willkommene Abwechslung das allzu einheitliche Straßenbild. In welche der beiden Kategorien der Kia EV4 fällt, braucht nicht eigens erwähnt zu werden, ein Bild sagt mehr …

Empfehlung: penibel Probe sitzen
Was nicht jedem gefällt, gefällt manchem dafür ganz besonders, nämlich uns die dreifach abgestufte knuffige Front, die mit ein bisschen Fantasie an eine geballte Faust erinnert. Der kurzschnäuzige Vorderwagen lässt zwar keinen Platz für einen Frunk, ermöglicht aber viel Innenraum, angesichts der Gesamtlänge von 4,45 Metern geradezu verblüffend viel. Unter der flachen Bauweise und dem im Tester verbauten Schiebedach leidet jedoch die Sitzhöhe. Interessenten über 1,85 Meter, die noch dazu gern im Auto sitzen, anstatt zu lümmeln, sollten penibel Probe sitzen. Hat man seine Position gefunden, die tadellose App verbunden und sich mit der intuitiven Bedienung vertraut gemacht, geht’s los: Fahr- und vor allem Ladeleistung liegen im gerade noch ausreichenden Spektrum, bieten aber keinen Trumpf beim E-Auto-Quartett. Dass Kia beim neuen Kompakten auf die 800-Volt-Technik verzichtet, dürfte vor allem jenen sauer aufstoßen, welche gern schneller schnellladen als mit maximal 128 kW. Halbstündige Ladepausen macht der EV4 mit konkurrenzfähiger Effizienz und Reichweite (bis 625 km) wett; dass unser Test-Verbrauch eher bei 19 als bei den 15 kWh/100 km des WLTP-Datenblatts zu liegen kam, war dem Wintereinbruch geschuldet.

Selbstbewusste Preisgestaltung 
Für warme Gefühle sorgten hingegen echte Knöpfe oder die Drehrädchen für die Lautstärke am Lenkrad und in der Mittelkonsole. Nur die Bedienelemente fürs Innenraumklima müssen ums Lenkrad herum angetouched werden. Die GT-Line verwöhnt unter anderem mit Sitzheizung bis in die zweite Reihe, LED-Fernlichtassistent und mit besonders komfortablen Vordersitzen („Premium Relaxation“). Bei all dem Lob hat die Sache dann doch einen Haken, die äußerst selbstbewusste Preisgestaltung zwischen 32.992 und 45.867 Euro netto trübt wohl die Marktchancen des Kia EV4. • 

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