Schon (vorab) gefahren: Cupra Raval
4,05 Meter lang, tiefergelegt, verbreiterte Spur: Der Cupra Raval ist das erste Auto auf der neuen, kleinen Elektro-Plat...
4,05 Meter lang, tiefergelegt, verbreiterte Spur: Der Cupra Raval ist das erste Auto auf der neuen, kleinen Elektro-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Er macht Spaß, das durften wir schon kurz austesten.
Natürlich haben sie damals, als sie die Fabrik in Martorell gebaut haben, noch nicht geahnt, was die Zukunft bringen würde: Damals war Seat ein braver, biederer Autohersteller, der sich vorwiegend auf den Heimmarkt konzentrierte. Cupra als flotter Anbieter oberhalb von Seat war nicht einmal ansatzweise denkbar. Und hätte damals jemand gesagt, dass es später ein derart viel Spaß machendes Elektroauto namens Raval geben würde, hätte man ihn wohl für verrückt erklärt.
Einstiegspreis bei 26.000 Euro?
Doch jetzt ist er da, der Cupra Raval: Also noch nicht ganz, denn die genaue Optik will der Hersteller erst Ende Februar bei der Weltpremiere in Barcelona zeigen. Doch schon jetzt kann man sich vorstellen, dass sich hinter den säuberlich geklebten Folien ein äußerst sportlich designtes Auto verbirgt, das der Marke neue Kunden beschert. Denn der Einstiegspreis soll bei rund 26.000 Euro liegen. Nicht viel Geld für ein Auto dieser Art.
Spätestens jetzt ist Zeit für ein paar Erklärungen: Cupra wird die Ehre zuteil, als erste Marke im Volkswagen-Konzern ein Modell auf der neuen Plattform MEB+ auf den Markt zu bringen; der Marktstart in Österreich ist für Juni 2026 geplant. Das heißt: Mit 4,05 Metern ist der Raval das kleinste Elektroauto im Konzern, und mit VW ID. Polo und ID. Cross sowie dem Škoda Epiq werden nahe Verwandte ebenfalls 2026 folgen. Aber halt später als der Raval …
Zwei Motorisierungen mit bis zu 226 PS
Im Gegensatz zu VW ID.3, Cupra Born, Škoda Enyaq und Co, die via Hinterrad (oder Allrad) in Fahrt gebracht werden, setzt man bei der kleinen E-Plattform auf Vorderradantrieb. Noch hält man sich bei Cupra mit Daten zurück, etwa zur Batteriegröße. Der Raval, benannt nach dem hippen Stadtviertel südwestlich der Ramblas in Barcelona, soll jedoch in zwei verschiedenen Stärken angeboten werden. Die schwächere mit 155 kW/211 PS soll bis zu 450 Kilometer schaffen, die stärkere (166 kW/226 PS) 400 km.
Der Raval ist (vor allem in der sportlichsten Version namens VZ) das, was man als Kurvenräuber bezeichnen könnte: Die Spur ist um 10 Millimeter breiter, das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefergelegt. Da kommt Freude auf, womit wir jetzt auch den Switch zum Einstieg geschafft haben: Getestet haben wir das Modell in den Bergen oberhalb von Martorell, wo sie seinerzeit wohl auch die allerersten Seat-Modelle um die Kurven gejagt haben.
Im Raval gibt es mehrere Fahrmodi, die nicht nur die Charakteristik des Autos verändern, sondern auch die Insassen mit dem jeweils passenden Sound beschallen. Viel mehr dürfen wir nicht verraten, zumal auch das Cockpit verhängt war: Doch das, was wir erspäht haben, verspricht auch für das Auge viel, viel Spaß …
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