Heimvorteil

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Der von Steyr-Daimler-Puch vertriebene Steyr-Fiat 2300 mit Sechszylindermotor zählte in den 1960ern auch auf Österreichs Straßen zur noblen Oberklasse.

Der in Genf 1959 vorgestellte große Fiat 1800/2100 entsprach mit seinem Trapezdesign genau dem Zeitgeschmack -nicht nur, weil er aus Italien stammte, das damals gerade als Urlaubsland in Mode kam -und hatte schon in der Basisversion 1800 einen Sechszylinder mit 75 PS. Als 2100 war er 86 PS stark. An den Doppelscheinwerfern erkenntman die Top-Motorisierung 2300, die 1961 mit zahlreichen Verbesserungen eingeführt wurde. Die Neuerungen betrafen das Fahrwerk, außerdem bekam der sportliche Fiat, der als Limousine stets ein paar PS mehr hatte als der Kombi, Scheibenbremsen an Vorder-und Hinterachse. Die passten gut zum Motor, der mit seidenweichem Lauf und für damalige Verhältnisse bulligem Antritt bestach.

Ein Turiner wirdÖsterreicher

Steyr-Fiat genoss inÖsterreich Heimvorteil und war auch vor VW lange Marktführer, seit der Fiat 1100 E 1949 in Österreich in Lizenz gebaut wurde und viele Modelle -auch der Puch -folgten. Gegengeschäfte verstärkten die Beziehungen des devisenarmen Nachkriegsösterreichs mit den südlichen Nachbarn. Das Fiat-Spitzenmodell wurde so als Limousine oder Kombi zum Direktions-und Chauffeurauto staatsnaher Betriebe, Ministerien, Behörden und des Heers.

Auf Verkehrssünderjagd

Im Steyr-Fiat 2300 Stationswagen (Kombi), der 160 km/h schnell war, gingen auch die Gendarmen auf der damals erst in Teilstücken fertigen Südund Westautobahn ohne Tempolimit auf Streife. Sie berichten von täglich bis zu 800 Kilometern, Laufleistungen von rund 280.000 Kilometern und sparsamem Benzinverbrauch bei rund 20 Fahrern pro Auto.

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