Strom zum Fixpreis

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Durchaus auch für alternativ gesinnte Flottenbetreiber ist das Angebot von Smatrics interessant: Kunden können zu einem fixen Preis Strom fürs Elektroauto tanken.

Bei der Präsentation in Wien zog Michael Viktor Fischer, Geschäftsführer von Smatrics, Parallelen zur Handywelt: Vor 20,25 Jahren seien Handys sehr teuer gewesen -und dennoch hätten sie sich durchgesetzt. Heute gebe es Tarife der Netzbetreiber, die extrem günstig seien. Und so ähnliche Dinge plant auchSmatrics. Das Unternehmen, das je zur Hälfte dem Verbund und Siemens gehört, will die Fahrer von Elektroautos mit Strom versorgen -und zwar gewissermaßen "all inklusive" mit mehreren verschiedenen Tarifmodellen.

Ausbau der Infrastruktur

Zwar gibt es vorerst nur rund 3 Dutzend von Smatrics betriebene Stromtankstellen inÖsterreich, doch bis Jahresende sollen es 60 (und Mitte 2014 schon 80) sein. Angeboten werden derzeit 3 Pakete: Zu einem Einführungspreis von 9,90 Euro (später 39 Euro) pro Monat gibt es unbegrenztes Laden an den öffentlichen Ladestationen, wobei 100 Prozent Strom aus Wasserkraft garantiert wird. Der Kunde kann auf einer App jederzeit absehen, wo sich die nächste freie Ladestation befindet und erhält eine Karte, mit der er sich bei der Ladestation identifiziert.

Zu Hause oder unterwegs

Wer sein Elektroauto auch zu Hause laden will, kann sich -ebenfalls vorerst um 9,90 Euro pro Monat (später 59 Euro) -eine Wallbox installieren, wobei die Installationskosten für diese Ladestation mit 1.090 Euro (später 1.500 Euro) angegeben werden.

Jene Kunden, die neben dem unbegrenzten Laden zu Hause und an denöffentlichen Stationen auch ein Pannenservice und andere Annehmlichkeiten haben wollen, müssen dafür pro Monat 99 Euro (später 149 Euro) zahlen. Zu den konkreten Zielen, wie viele Kunden man erreichen wolle, hält sich das Unternehmen vorerst bedeckt. Doch die Eigentümer (Verbund und Siemens) haben unmissverständlich klar gemacht, dass in 3 bis 4 Jahren der Break-even erreicht werden soll.

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