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Der nächste Schritt

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Mit dem nagelneuen i20 setzt Hyundai den Weg konstanter Verbesserung nun auch bei den Kleinen fort. Einzig an der Individualisierung hapert es noch.

Manchmal fällt es den Importeuren schwer, ein Modell aus dem Programm zu nehmen: Der "alte" i20 verkaufte sich im letzten Jahr seines Daseins extrem gut, sodass die Koreaner fast 11,6 Prozent des Segments auf sich vereinen konnten. Ausschlaggebend war vor allem, dass das Auto nur noch als Sondermodell ("Life" bzw. "Go") zu bestellen war -und das schon ab 9.990 Euro.

Für den neuen i20, der ab sofort bei den Händlern steht, sind zumindest 11.990 Euro fällig: Die Zeiten, wo die Koreaner vor allem mit günstigen Preisen punkten konnten, sind also vorbei. Doch es zahlt sich aus, etwas tiefer in die Tasche zu greifen als bei der ersten i20-Generation (oder gar beimVorvorgänger, dem Getz). Denn optisch und technisch ist der i20, der im Hyundai-Werk in der Türkei gebaut wird, voll auf der Höhe der Zeit.

Individualisierung schwierig

Beim Importeur glaubt man, dass der 85 PS starke Benziner den größten Anteil an Kunden auf sich vereinen wird. Im Gegensatz zu den meisten anderen Herstellern, die in diesem Segment auf Dreizylinder als Einstiegsmotoren setzen, vertraut man bei Hyundai (zumindest vorerst) noch auf Vierzylinder, lediglich der kleinere Diesel (75 PS) ist ein Dreizylinder.

Einziges Manko beim i20 ist die kaum vorhandene Optionenliste: Bis auf zwei Pakete (Winter bzw. Deluxe), Start-Stopp und das Panoramadach in der höchsten Ausstattung gibt es keine Möglichkeiten zur Individualisierung. Dafür bietet der i20 in der höchsten Version "Premium" ab 15.990 Euro eine durchaus ansehnliche Serienausstattung, die auch Flottenbetreiber beachten sollten. (MUE)

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