Wenn die Kraft ausgeht

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Wie ein Test desÖAMTC und der TU Wien ergab, verlor die Batterie eines Mitsubishi i-MiEV in drei Jahren knapp 17 Prozent an Kapazität. Der Mitsubishi-Importeur widerspricht.

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Die Batterie bleibt bei Elektroautos die größte Herausforderung. Diese Tatsache hat vor Kurzem wieder ein Test des ÖAMTC bestätigt, in dem der Mobilitäts-Club festgestellt hat, dass ein E-Auto-Akku nach drei Jahren 17 Prozent an Kapazität verloren hat.

17 Prozent Verlust nach drei Jahren

So hat derÖAMTC einen Mitsubishi i-MiEV, den der Club seit 2010 im Fuhrpark verwendet und mittlerweile rund 40.000 Kilometer damit abgespult hat, an der TU Wien einem Rollenprüfstands-Test unterzogen. Das Ergebnis: Die nutzbare Batterie-Kapazität des Fahrzeugs ist im Vergleich zum ersten Test im Jahr 2011um 17 Prozent gesunken. "Das bedeutet, dass man im Alltag nur mehr 90 statt ursprünglich 108 Kilometer weiterkommt, bevor die Batterie aufgeladen werden muss. Bei konstanter Fahrt mit 50 km/h schaffte der i-MiEV außerdem statt ursprünglich 165 Kilometer nur mehr 137 Kilometer", fast ÖAMTC Techniker Steffan Kerbl zusammen.

"Die Einbuße klingt zunächst nach wenig. Allerdings kann die Batterie nicht bis zum Ende ihrer Reserven im Einsatz bleiben, man will ja keinen Totalausfall während der Fahrt riskieren." Das Problem: Die meisten Hersteller schreiben einen Tausch bei 20 bis 30 Prozent Kapazitätsverlust vor. Und wenn dieserTausch nicht mehr in die Garantie-Zeit fällt, könnte es teuer werden.

Mitsubishi widerspricht

Der Importeur kann eine gewisse Verärgerung gegenüber dem ÖAMTC nicht verbergen: So heißt es, das Auto sei bereits vor vier Jahren (Dezember 2010) übergeben worden, wobei eine Restkapazität von 80 Prozent nach fünf Jahren im Bereich der Erwartungen liege.

Ganz oder gar nicht

Ganz oder gar nicht

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