Eierlegende Wollmilchsau

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Auch wenn der Begriff der eierlegenden Wollmilchsau zugegeben schonüberstrapaziert ist, beim VW T6 Multivan passt die Bezeichnung einfach wie die Faust aufs Auge.

Wenn man bei einem Auto das Wort "Ikone" in den Mund nimmt, muss man vorsichtig sein. Nur wenige Fahrzeuge haben diesen Begriff auch verdient. Beim VW Bus -auch wenn es diese Bezeichnung offiziell gar nicht mehr gibt - muss man nicht langüberlegen. Seit seiner Erfindung durch den holländischen VW- Importeur Ben Pon im Jahr 1947 ist die Erfolgsgeschichte nicht mehr aufzuhalten. Die sechste Generation macht da wenig überraschend keine Ausnahme. In FLOTTE&Wirtschaft 07-08/2015 haben wir im Vergleichstest dem neuen Transporter auf den Zahn gefühlt, nun ist die Top-Pkw-Variante, der Multivan an der Reihe.

Auffällige Zweifarben-Lackierung

In unserem Fall sogar ein ganz besonderes Exemplar, das Modell "Generation Six" in Zweifarben-Lackierung, das prompt immer wieder Ziel von Handyfotografen wurde. Außen sind die Unterschiede zum T5 vor allem seitlich und im Heckbereich nicht allzu groß, am ehesten lässt sich das neue Modell an der ausdrucksstärkeren Front identifizieren. Oder man wirft einen Blick ins Innere. Der neue Armaturenträger ist nicht nur hochwertiger und schicker, er bietet auchmehr Ablagen als bisher. Bis zu sieben Personen finden im Multivan Platz (bis zu neun in der Caravelle), dank der Sitzschienen ist die Variabilität schier grenzenlos. Sie benötigen mehr Kofferraum? Kein Problem, schieben Sie die Rückbank nach vorn. Sie schätzen den kommunikativen Lounge-Charakter? Drehen Sie doch die beiden Einzelsitze in Reihe zwei gegen die Fahrtrichtung. Müde? Mit wenigen Handgriffen zaubern Sie ein Doppelbett im hinteren Bereich.

Raum für Individualisierung

Die Möglichkeit zur Individualisierung unterscheidet sich kaum noch von den VW-Pkw-Modellen. So gibt es optional unter anderem ein adaptives Fahrwerk (auf das man unserer Meinung nach verzichten kann), Ledersitze, Navi und vieles mehr. Einzig auf die elektrische Heckklappe muss man voraussichtlich nochbis April 2016 warten. Motorisch war unser Testwagen mit dem stärksten TDI ausgerüstet, der 204 PS leistet, beim Handling einem Pkw entspricht und sich mit knapp unter acht Litern begnügt. Weniger genügsam ist allerdings der Preis, knapp 80.000 Euro kostet der Überdrüber-Multivan.

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