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Kleiner Casanova

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Der GLA ist kein klassischer Dienstwagen. Das kleine Mercedes-SUV hat aber dennoch seine Vorzüge -vor allem, wenn Firma und Fahrer das Auto als Lifestyle-Statement verstehen.

Keine Frage, 65.000 Euro sind für viele sehr viel Geld. Und nur wenige können mit diesem Budget einen Firmenwagen konfigurieren. Und die haben dann die Qual der Wahl: Mehr Kohle heißt schließlich auch mehr Auswahl.

So bekommt man für 65.000 Euro heute etwa einen gut ausgestatteten 3er-BMW oder einen sehr schönen Audi A4. Logisch, dass die beiden schmucken Vielfahrer-Lieblinge dann nicht als nackte Basismodelle daherrollen, sondern auch mit dem ein oder anderen luxuriösen, zusätzlichen Extra ausgestattet sind. Man bekommtalso tatsächlich auch recht viel für das viele Geld.

Teures, aber stylisches Klein-SUV

Für 65.000 Euro könnte man sich auch einen Mercedes GLA leisten, der -wie unser Testwagen mit allen erdenklichen Sicherheits- und Komfortfeatures, Leder, Navigation und besserem Sound-beziehungsweise Multimediasystem ausstaffiert ist - unterm Strich in puncto Luxus keine Wünsche mehr offen lässt.Fakt ist: Das Auto ist aber auch deutlich kleiner als die eingangs erwähnten Modelle. Und hier stellt sich die Frage: Kann der GLA das mit seinem sportlich-stylischen Auftreten und dem starken Benziner kaschieren?

Luxus satt und sonst?

Er kann. Allerdings kommt es darauf an, was einem besonders wichtig ist. Wer ein Auto nicht bloß als Blechkiste versteht, in die man bei A einsteigt und bei B wieder rausklettert und deshalb den eigenen Krempel nicht tragen muss, sondern den Wagen als Lifestyle-Statement auffasst, dem wird der GLA gefallen. Mit anderen Worten: Wer auf einen riesen Kofferraum, Beinfreiheit im Fond oder üppige Platzverhältnisse hinterm Lenkrad verzichten kann, der fährt mit dem Mercedes-SUV einen hippen Wagen, der mit einem laufruhigen und gut gedämmten Turbobenziner punktet, dank 211-PS-Leistung herzhaft beschleunigt und wegen des souveränen Allradantriebs ein idealer Begleiter in allen Jahreszeiten darstellt. Die Tatsache, dass er im Alltag aber ständig mehr als 8,5 Liter Super verbraucht, ist dann doch irgendwie wieder etwas uncool. (PSP)

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