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Anständig geschüttelt, nicht gerührt!

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Seit 82 Jahren baut der italienische Hersteller Moto Guzzi in einer kleinen Manufaktur am Comer See Motorräder, die betören.

Unser Testbike, die 2015 technischüberarbeitete Moto Guzzi V7 II Special, ist wahrlich eine italienische Schönheit. Retro- Design, gepaart mit moderner Technik und dem unvergleichlichen V2-Triebwerk, verleiht dieser Maschine Charakter und einen starken Auftritt, nicht nur vorm Café, sondern auch bei längeren Ausritten, die dankeines 22-Liter-Tanks erst nach rund 500 Kilometern durch einen kurzen Stopp unterbrochen werden müssen.

Fahrspaß in allen Lebenslagen

Das kräftige 744-ccm-Aggregat mit längsliegender Kurbelwelle, das seine Power über eine wartungsarme Kardanwelle aufs Hinterrad überträgt, entwickelt sein maximales Drehmoment von 60 Newtonmetern bereits bei 2.800 U/min. Genug Kraft für alle Lebenslagen und ausreichend Reserven für flotte Überholmanöver. Dank eines Leergewichts von nur 190 Kilogramm bringt die Guzzi sowohl in der City als auch bei Landpartien jede Menge Fahrspaß.

Das Kind im Guzzi-Reiter

Wirklich genießen dürfen Guzzi-Reiter den Augenblick, wenn der V2 per Startknopf zum Leben erweckt wird: Eine unvergleichliche Soundkulisse, gepaart mit herrlich-ruppigen Vibrieren, lässt kindliche Vorfreude auf den bevorstehende Ritt durch den Wienerwald aufkommen. Im Fahrbetrieb glänzen nicht nur die mächtigen Chrom-Rohre der Doppelauspuffanlage, vor allem die Brembo-Zange samt wunderbar ansprechendem ABS überzeugt. Das gutmütige Fahrwerk lässt auch flotte Fahrten zu, wobei 48 Pferde bei forcierter Fahrweise für gehörigen Vortrieb sorgen. Dies macht die V7 (ab 9.999 Euro) für Biker, die nicht dem Leistungswahn frönen und gleichzeitig über Sinn für Ästhetik verfügen, zu einer unverwechselbaren Alternative. (DSC)

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