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Das Topmodell Initiale Paris macht aus dem neuen Renault Espace eine siebensitzige Luxus-Lounge auf Rädern.

Man muss kein Autoexperte sein, um zu sehen, wie stark sich der Espace im Vergleich zu seinen Vorgängern gewandelt hat. Die bulligen 19-Zöller erinnern an ein SUV, der geducktere Aufbau an eine Mischung aus Kombi und Van. Alles schön und gut, da er aber nun nicht mehr von der Vorsteuer absetzbar (beachten Sie hierzu auch unser Special ab Seite 18) ist, kommt er nicht mehr für unseren Fuhrpark infrage, wird nun so mancher sagen. Renault entgegnet, dass der neue Espace nun sparsamer und günstiger im Unterhalt sei und zudem die für den Sachbezug relevante Grenze von 130 Gramm CO2/km locker knacke.

Luxus pur im Topmodell

Welchen Argumenten man auch immer Folge leistet, dass der neue Espace ein sehr feines Firmenauto abgibt, ist unbestritten. Erst recht, wenn man zum Topmodell "Initiale Paris" greift. Bereits beim Einsteigen fallen die in braunes Leder gehüllten Sitze auf, die dank ausziehbarer Schenkelauflage auch für große Personen wie angegossen passen. Dazu gibt es Massagefunktionen für Fahrer und Beifahrer, die Langstrecke kann kommen.

Typwechsel auf Knopfdruck

Dazu passt auch das Multisense-System: Auf Knopfdruck kann zwischen verschiedenen Fahrmodi -Komfort, Sport etc. - gewählt werden. Nicht nur das Ansprechverhalten des Motors wird dabei adaptiert, auch die Beleuchtung im Auto verändert sich. Der 160-PS-dCi-Turbodiesel - Testverbrauch rund sieben Liter - gefällt in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe, beim Überholen würde man sich aber fast noch ein paarPferdchen mehr wünschen. Nicht überzeugen kann der adaptive Tempomat, statt im Stau zu unterstützen, schaltet er sich unter 40 km/h einfach ab und überlässt die Arbeit dem Fahrer. (STS)

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