Der Bluff des Jahres

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Der undurchsichtige Elektroauto-Hersteller Faraday Future hüllte sich monatelang in großspurige Ankündigungen. Die erste Präsentation der Chinesen war jedoch mehr als ernüchternd.

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Klotzen gehört zum Marketing-Handwerk. Das hat auch der chinesische E-Autohersteller Faraday Future (FF) kapiert und monatelang mit professionellem Wirbel für Aufmerksamkeit gesorgt und sich als ernsthafter Tesla-Konkurrent präsentiert. Neben Teaser-Videos wurden Botschaften gekonnt im Web platziert und sodie Neugierde der Elektroautomobilisten auf dem ganzen Globus geweckt.

Ernüchterung macht sich breit

Doch als die Macher rund um den Chinesischen Milliardär und FF-Finanzier Jia Yueting auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas den Vorhang lüfteten, machte sich weltweit Ernüchterung breit. Denn es fiel kein Wort über den geplanten Verkaufsstart, fixierte Modelle oder andere konkrete Pläne der Firma. Präsentiert wurde eigentlich nur der Zero1, der laut Design-Chef Richard Kim "kein Konzeptauto, sondern ein Auto der Konzepte" sein soll. Sprich: Nichts Konkretes, sondern eine Ideensammlung, die von einer Serienfertigung meilenweit entfernt ist. Sieht man einmal von der Baukasten-Basis ab, mit der sich auch zivilere Gefährte auf die Straßen bringen ließen, gab es für die Informationshungrigen kein weiteres Futter, das sich aus dem 1.000 PS starken Rennsport-Etwas hätte destillieren lassen. Das zeigt wieder einmal, Autos bauen ist eine Herkulesaufgabe, die auch mit einem Milliardenbudget nicht einfacher wird. Insofern ist das,was die Truppe rund um Elon Musk auf die Beine gestellt hat, eine richtige Heldentat. Doch gerade Tesla würde eine Konkurrenz gut tun.

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