Männer fahren betrunkener

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Männer fahren betrunkener

2014 wurden 32 Menschen durch Unfälle bei denen der Fahrer betrunken war getötet

Der ÖAMTC führte eine repräsentative Am.Puls-Umfrage unter 1.900 Mitgliedern zum Thema „Alkohol am Steuer“ durch. So sei die Akzeptanz von „don’t drink and drive“ maßgeblich gestiegen.

„Wir erleben hier einen echten Wertewandel, vergleichbar etwas mit der stark gestiegenen Akzeptanz des Rauchverbotes in Lokalen“, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. So geben drei Viertel der Umfrage-Teilnehmer an, dass die Einstellung „don’t drink and drive“ heute viel akzeptierter ist als früher.

 

Über die Hälfte der Befragten gibt an schon selbst einmal zu Kontrolle gebeten worden seien. Generell wurden im vergangenen Jahr 40 Mal so viel Alkoholkontrollen (1,6 Millionen!) durchgeführt als noch 1987. Die Anzeigen wegen Alkohol am Steuer gingen dabei um 30 Prozent zurück.

 

Auch die Grenze von 0,5 Promille wird von der Mehrheit der Umfrageteilnehmer (46 %) akzeptiert. Nur 11 Prozent wollen zurück zur 0,8-Promill-Grenze. Besondere Risikogruppe in Sachen Alkohol am Steuer sind Männer. Diese machten von den 2.213 Alkoholunfällen 2014 rund 84 Prozent aus, davon war der Hauptteil in der Altersgruppe von 20 bis 24 Jahren.

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