Emotionale Vernunft

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Die wichtigste Neuerung bei der neuen Alfa Giulietta steckt unter der Haube, wo nun ein 120 PS starker Diesel werkt.

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Mit dem Facelift bekam die Giulietta unter anderem einen neuen Stoßfänger mit Wabenmuster im Grill sowie veränderte Inserts in der Heck-Stoßstange spendiert. Die für Fuhrparkbetreiber wichtigste Neuerung findet sich jedoch unter der Motorhaube, wo jetzt auch ein neuer 120 PS starker Dieselmotor den Antrieb übernimmt, der sich auch mit dem Sechsgang-TCT-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren lässt. Genau diese Kombination haben wir uns für einen ausführlichen Test ausgeliehen. Und nach mehreren hundert Kilometern steht fest: Mehr Leistung braucht es im Alltag nicht, wirkt der Wagen subjektiv doch deutlich stärker, als es die Werte auf dem Papier (zehnSekunden auf Tempo 100) vermuten ließen. Sei es auf der Autobahn, im Stadtverkehr oder auf der Landstraße, das Getriebe wählt den jeweils passenden Gang und schaltet bei Bedarf -etwa vorm Überholen - zügig zurück. Dazu passt auch die sportliche, aber nicht unkomfortable Auslegung des Fahrwerks, die fein dosierbaren Bremsen und die wirklich tolle direkte Lenkung. Besonders angenehm: Im Schnitt fanden wir im Alltag mit knapp sechs Liter Diesel das Auslangen.

Viel Licht, wenig Schatten

Im Innenraum vermissen wir ein paar Ablagen, denn außer den zwei Becherhaltern und den recht schmalen Türfächern gibt es keinen Platz, wo Smartphone, Schlüssel oder das Geldbörserl abgelegt werden können. Unterm Strich haben wir es aber sicherlich mit dem qualitativ besten Alfa der vergangenen Jahre zu tun, was schon mal ein sehr gutes Licht auf die kommende Modelloffensive - sechs Modelle bis 2020 -wirft (siehe auch Vorstellung Giulia, Seite 44). (PSP)

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