Vorbild für Österreich

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Neun von zehn FLEET-Convention-Besuchern würden die Gründung eines österreichischen Fuhrparkverbands unterstützen.

Rund 87 Prozent der Gäste der heurigen FLEET Convention würden laut der Live-Abstimmung die Gründung eines österreichischen Fuhrparkverbands unterstützen. Als Vorbild könnte dabei der seit 2010 in Deutschland bestehende Bundesverband Fuhrparkmanagement e. V. dienen, der vom Vorsitzenden Marc-Oliver Prinzing erstmals in Österreich vorgestellt wurde.

Neutrale Plattform für die gesamte Branche

Als "neutrale Plattform" vertrete man in Deutschland derzeit rund 280 Unternehmen, wobei sämtliche Mitgliederfirmen Flotten mit mindestens fünf Fahrzeugen betreiben, sagte Prinzing: "Wir wollen unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, wechselseitig von ihren Erfahrungen zu profitieren." Der Verband würde also nicht nur für die Durchsetzung von Brancheninteressen und als Sprachrohrgegenüber der Politik und Automobilbranche dienen, sondern auch eine wichtige Funktion zum Erfahrungsaustausch erfüllen. Und das ist mitunter bitter nötig, schließlich verfügt nicht jeder, der in Österreich einen Fuhrpark verwaltet, über das nötige technische Know-how.

Gestiegene Anforderungen

Generell seien die Anforderungen an die professionelle Fuhrparkverwaltung parallel zur technologischen Entwicklung enorm gewachsen: So sei die Zahl der Pkw-Modelle seit 1990 von 101 auf 415 und jene der verfügbaren Antriebstechnologien von zwei auf mindestens sieben gestiegen. Gleichermaßen habe es 1990 erst fünf Assistenzsysteme -"vor allem in der Oberklasse" - gegeben, während heute selbst Kleinwagen mit durchschnittlich 25 Assistenzfunktionen ausgestattet seien, erläuterte Prinzing.

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