Versprechen gehalten

Printer

Der neue Peugeot Expert macht alles besser als sein Vorgänger und fährt sich im Alltag tatsächlich fast wie ein Pkw.

Immer wieder betonen Nutzfahrzeughersteller, dass ihre Kastenwägen in puncto Fahrgefühl und Innenraum-Ambiente Pkw-Niveau erreicht hätten. Das ist manchmal etwas übertrieben, manchmal ist es auch eine reine Marketinglüge. Im Fall des neuen Peugeot Expert können wir nach einem Zwei-Wochen-Test jedoch sagen, hier wird das Versprechen gehalten.

Ungewohnt komfortables Fahrgefühl

Der Peugeot Transporter fährt sich zwar immer noch nicht wie eine Sänfte, aber selbst unbeladen hoppelt er dank der Schräglenkerhinterachse deutlich weniger über Straßenunebenheiten als seine Konkurrenten. Er lenkt sauber ein, untersteuert im Grenzbereich vollkommen ungefährlich und überzeugt mit einem gut abgestuften Sechsgang-Getriebe, das perfekt auf die Drehmomentkurve des zwei Liter großen Dieselmotors abgestimmt ist. Überhaupt, der 122 PS starke Selbstzünder gefällt dank ruhigem Lauf, sattem Durchzug (340 Newtonmeter!) und geringem Spritverbrauch -wir kamen auch ohne Zurückhaltung selten über siebenLiter.

Ausstattung und Materialien auf Pkw-Niveau

Hinterm Steuer freut sich der Fahrer allerdingsüber weitere Dinge. Dazu zählen etwa die vielen Ablagen in alltagstauglichen Größen und die für Nutzfahrzeuge gehobene Verarbeitung und Materialauswahl. Dass es darüber hinaus ab der zweiten Ausstattungslinie Premium (Aufpreis circa 1.700 Euro) unter anderem eine Klimaanlage, einen Licht-und Regensensor, Bluetooth, eine Einparkhilfe hinten sowie eine Audioanlage und einen vielfältig verstellbaren Fahrersitz gratis dazu gibt, ist im Alltag ein echter Pluspunkt. Das gilt auch für die Tatsache, dass eine praktische Rückfahrkamera (im Paket mit einer Einparkhilfe vorn und einem Tot-Winkel-Warner) für einen fairen Aufpreis von 600 Euro erhältlich ist, was wiederum den positiven Gesamteindruck bestätigt.

Viel Platz, voll alltagstauglich

Der Expert L2überzeugt darüber hinaus mit einer Nutzlast von 1.306 Kilogramm, einem Laderaumvolumen von 5,3 bis 5,8 (mit Modu-Work) Kubikmetern und einer Nutzlänge von 2,51 Metern, wobei dank der Modu- Work-Durchreiche in den Beifahrerfußraum auch 3,32 Meter lange Gegenstände transportiert werden können. Dank seiner Höhe von nur 1,90 Metern kann der Expert zudem auch problemlos in jedes Parkhaus fahren -was gerade im städtischen Betrieb einen großen Pluspunkt darstellt.

Neuer Pick-up-Star

Neuer Pick-up-Star

Bis dato war der VW Amarok der einzige Pick-up im Segment mit einem Sechszylinder-Turbodiesel. Nun zieht Mercedes mit der aufgerüsteten X-Klasse nach, ein gelungenes Package.

Erfahren Sie mehr
Tesla Model 3: Der erste Test

Tesla Model 3: Der erste Test

Vor ziemlich genau drei Jahren stellte Tesla das Model 3 vor und löste damit einen nie gekannten Vorbestellungs-Run auf ein Auto aus. Jetzt rollen die ersten Exemplare auf Europas Straßen, FLOTTE hat bereits erste Testkilometer gesammelt.

Erfahren Sie mehr

Diese Website verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie dem zu. Um mehr über die von uns verwendeten Cookies zu erfahren, können Sie unsere RICHTLINIEN FÜR DATENSCHUTZ UND VERWENDUNG VON COOKIES aufrufen.

OK