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Vom Fuhrparkzum Mobilitätsmanager

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Vor Kurzem hat Terno Schwab die Geschäftsführung von Alphabet Austria übernommen, FLOTTE&Wirtschaft hat den ehemaligen Chief Risk Officer zum Gespräch gebeten.

Herr Schwab, Sie waren die vergangenen fünf Jahre als Leiter Risiko bei Alphabet Deutschland tätig. Sehen Sie Unterschiede zum Flottengeschäft in Österreich?

Als Chief Risk Officer (CRO) hatte ich in einem regulierten Unternehmen wie Alphabet Deutschland sicherlich einen anderen Blickwinkel auf viele Themen als in meiner neuen Position als CEO bei Alphabet Austria. Ich habe mich in meiner vorherigen "Risiko-Rolle" aber nie als "Geschäftsverhinderer" gesehen. Im Gegenteil: Mögliche Risiken transparent zu machen, ist Voraussetzung dafür, vernünftige Geschäftsentscheidungen treffen zu können. Insofern werde ich mir meinen risikogeschulten Blick natürlich auch in Österreich erhalten. Generell gibt es keine gravierenden Unterschiede im Flottengeschäft zwischen Deutschland und Österreich. Auch bei Alphabet in Österreich geht der Trend klar zu innovativer Business Mobilität. Es geht um viel mehr als nur um Fahrzeugleasing oder Fuhrparkmanagement: Themen wie eMobility, Carsharing oder die Digitalisierung sind aus einer modernen Flotte nicht mehr wegzudenken und werden immer stärker nachgefragt.

Vor welchen Herausforderungen steht die Fuhrparkbranche aus Ihrer Sicht?

Unternehmen müssen auf ökologische und ökonomische Einflüsse reagieren. Vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen spielen verbrauchsarme Motoren und CO2-Obergrenzen eine immer wichtigere Rolle. Zudem wird der Aufgabenbereich Fuhrparkmanagement heute viel weiter gefasst. Die moderne Flotte muss vielen Anforderungen gerecht werden. Mitarbeiter möchten flexibel und schnell mobil sein, für Unternehmen zählen vor allem Effizienz und Nachhaltigkeit. Unternehmen benötigen daher intelligente Mobilitätsservices, die beide Ansprüche miteinander verknüpfen. Der Fuhrparkmanager muss sich sozusagen zum Mobilitätsmanager entwickeln.

Welche Themen liegen Ihnen für 2017 besonders am Herzen?

Wir möchten mit Alphabet deutlich wachsen und nicht nur unseren BMW-Anteil weiter steigern, sondern auch die MultiMake Potenziale ausschöpfen. Dazu zählen auch leichte Transporter. Intern haben wir unter anderem unsere Prozesse im Blick. Wir optimieren diese stetig, um noch effizienter und passgenauerauf Kundenund Händleranfragen reagieren zu können.

Das Thema E-Mobility hat in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen. Seit Anfang des Jahres ist auch eine neue CO2-Obergrenze gültig. Wie reagieren Unternehmen auf diese Veränderung?

Wie wir aus Kundengesprächen wissen, werden viele Unternehmen in diesem Jahr in ihrer Flotte auf verbrauchsärmere Modelle umsteigen, damit deren Fahrer von den steuerlichen Vorteilen profitieren. Neben dem BMW i3 steigt auch die Nachfrage nach Plug-in-Hybridfahrzeugen, zumal das Angebot an Modellen mit dieser Technologie immer größer wird. Im Rahmen der Integration von E-Mobility zeigen unsere Kunden großes Interesse an Komplettlösungen wie AlphaElectric. Sie umfasst neben dem geeigneten E-Fahrzeug auch die Beratung zur passenden Ladeinfrastruktur und Fuhrparkmanagementdienstleistungen wie Wartung&Reparatur in geschlossener Abrechnung, Reifenservice oder Schadenmanagement. So haben wir zurzeit beispielsweise auch mehrere Anfragen von Kommunen, die im Rahmen ihres Tourismusangebots Elektrofahrzeuge einsetzen möchten. Außerdem: Das Fahrgefühl mit Elektrofahrzeugen wie dem BMW i3 ist einfach grandios.

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