Zwischen Award und Shitstorm

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Zwischen Award und Shitstorm

In der Kommunikationswelt des Internet liegen Auszeichnung und Entrüstung eng beieinander.

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Mag. Walter Birner, österreichisches Mitglied von adi (Autodistribution International), übermittelte uns einen interessanten Vorgang während des jüngsten adi Summit in Antwerpen. In Ermangelung herausragender aktiver Zusammenarbeit bei der Bewältigung von Branchenproblemen mit den Teile-Lieferanten kreierte adi den CARIAM, „The Award for Excellence in Support to the IAM“, den prompt FIGIEFA-Präsident Hartmut Röhl einheimste.

 

Während der Ausgezeichnete für seine Gruppierung im europäischen Dachverband der Großhändler, Importeure und Exporteure von Kfz-Ersatzteilen mit Sitz in Brüssel jubeln durfte, gossen zahlreiche Lieferanten ihre Häme über diese Entscheidung, – ein Shitstorm der gehobenen Art eben.

 

In der adi sind rund 40 Mitgliederländer vertreten, die im Jahr rund 6,5 Mrd. € Umsatz im Geschäft mit Autoteilen summieren. adi setzte mit diesem Schritt ein Signal, sich in einem rasch verändernden Marktszenario mehr gesetzgebende Kooperation von den Teileherstellern erwarten zu dürfen. Kritisch angemerkt, haben die adi-Leute mit dieser Preisverleihung lediglich die Faust in der Hosentasche geballt.

 

Die Teilefabrikanten machen weiter, was ihnen die Automobilhersteller diktieren, ohne sich die ROTE KUGEL zu geben.

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In unserer neuen Serie "Was jetzt?" wollen wir Lösungsansätze bieten, wie man trotz anhaltender Lieferproblematik mobil bleibt. Teil 1 widmet sich der Frage, wann es sich lohnt, Leasingverträge zu verlängern, und welche Möglichkeiten die richtige Finanzierung bietet.

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