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3. Ringsperre en suite –Handel verzweifelt

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 3. Ringsperre en suite –Handel verzweifelt

Dr, Rainer Trefelik

Am 6. Mai wird den 3. Samstag in Folge eine Veranstaltung – die angekündigte „Demo zur „Cannabisfreigabe“ – am Ring zu massiven Zugangsbeschränkungen in der Innenstadt führen. So könne es nicht weitergehen, wie Dr. Rainer Trefelik Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien sagt.

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Damit werde den Geschäftsleuten ein wichtiger, umsatzstarker Tag der Woche entzogen. „Auch wenn wir uns wiederholen, aber es ist weder für die Bewohner, die Wirtschaftstreibenden, noch die Konsumenten in der Innenstadt verständlich, warum jede Meinungskundgebung immer im Verkehrs-Herzen unserer Stadt stattfinden muss. Maximales Verkehrschaos darf nicht der Hauptgrund bei der Standortwahl einer Demonstration sein“, so Trefelik.

 

Jede Ringsperre –verstärkt durch die breite mediale Ankündigung – schade dem Handel in der City, Radiomeldungen wie „Meiden Sie mit dem Pkw großräumig die Innenstadt“ seien arbeitsplatzgefährdend. „Man stelle sich den Aufschrei vor, wenn an 3 Samstagen hintereinander die Zufahrt zur SCS lahmgelegt werden würde. Die wichtigste Verkehrsader Wiens kann man aber getrost jeden Samstag sperren“, so Trefelik. Wirtschaftsstandorte stünden zunehmend im Wettbewerb mit dem Online-Handel, von dem nach wie vor leider der überwiegende Teil der Wertschöpfung ins Ausland abfließe. Die Lage und Erreichbarkeit für Kunden und Lieferanten sei ein essentieller Faktor für den stationären Handel.

 

„Jede einzelne Sperre konterkariert unsere Bemühungen, den stationären Handel mit Imagekampagnen zu unterstützen. Denn dann gehen unsere Kunden einfach online einkaufen, oder fahren ins benachbarte Umland, weil sie zuvor aufgefordert wurden, die Innenstadt großräumig zu meiden“, so Trefelik. All dies zeige für ihn erneut die Notwendigkeit von definierten, fixen Demozonen.

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