Polizei unter Strom

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Das Bundesministerium für Inneres startet in Kooperation mit der Porsche Holding Salzburg erste Tests für den Polizeieinsatz von Elektrofahrzeugen.

Elektromobilität wird immer wichtiger. Auch für die heimischen Blaulichtorganisationen. Das Bundesministerium für Inneres bereitet sich deshalb im Rahmen der "KIRAS"-Studie auf die neue Form der Mobilität vor und erforscht so die Praxistauglichkeit von E-Fahrzeugen für den zukünftigen Polizei-Einsatz. Die Porsche Holding Salzburg beteiligt sich als derzeitiger Partner des BM.I im Fuhrparkmanagementbereich an der Studie, wobei Alain Favey, Sprecher der Geschäftsführung, zu diesem Zweck Mitte Juni einen neuen e-Golf an Bundesminister Mag. Wolfgang Sobotka für die erste Testphase übergab. "Ziel dieser nun beginnenden Testphase ist es, festzustellen, ob die Sicherheit der österreichischen Gesellschaft auch mit Möglichkeiten alternativer Antriebsformen bestmöglich sichergestellt werden kann", so Innenminister Sobotka. Favey ergänzt: "Wir freuen uns, an dieser zukunftsweisenden Initiative desBM.I mitwirken zu können."

Testphase zur Vorbereitung Die aus dieser ersten Testphase gewonnenen Erfahrungen im Handling und in der Einsatzsicherheit sollen vor allem für die Detailvorbereitung der "KIRAS"-Studie dienen. Eine wesentliche Rolle bei der Entscheidung für die Verwendung von E-Fahrzeugen für Blaulicht-Einsatzzwecke werden neben der Reichweite auch Schnelllademöglichkeiten spielen. Das BM.I wird in der "KIRAS"-Studie auf ein Schnellladesystem der oberösterreichischen Firma Kreisel zurückgreifen, das den e-Golf in rund 30 bis 40 Minuten auf 80 Prozent seiner Kapazität aufladen kann. (PSP)

Schneller und günstiger

Schneller und günstiger

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich fordert eine einheitliche dreiphasige Lademöglichkeit bei E-Autos. Das würde die Ladezeit verkürzen und damit das Stromtanken günstiger machen.

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