Auf derÜberholspur

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Toyotas Luxusableger Lexus hatte hierzulande bisher eher Exoten-Status. Nicht zuletzt durch die Dieseldiskussion und die attraktiven Hybridmodelle könnte sich das ändern.

Bei Toyota ist mittlerweile beinahe die komplette Modell palette hybridisiert. Was vor allem vom Mitbewerb anfangs belächelt wurde, hat sich in den letzten Monaten und Jahren zu einer echten Alternative zum Dieselmotor entwickelt. Die Kombination eines Benzinmotors mit einem oder mehreren E-Motoren senkt das Verbrauchsniveau und somit den Schadstoffausstoß deutlich. Kein Wunder, dass Lexus, die Luxus-Marke von Toyota, mittlerweile gleich bei allen Modellen Hybridantriebe anbietet und Dieselmotoren bereits seit Längerem aus dem Programm gekickt hat. So gibt es auch die RX-Serie nur noch mit einer Antriebsvariante, der RX 450h verbindet gleich zwei E-Motoren an der Vorder-und Hinterachse mit einem Sechszylinder-Benziner.

Mittels E-Motor zum Allradantrieb

Und diese Kombination hat es durchaus in sich. Während der Verbrenner seine Kraft an die Vorderräder abgibt und vom stärkeren 123-kW-E-Motor bei seiner Arbeit unterstützt wird, sorgt der kleinere E-Motor mit 50 kW an der Hinterachse für den Allradantrieb. Wird die volle Systemleistung von 313 PS abgerufen, dann legen sich alle drei Triebwerke ins Zeug und beschleunigen das Lexus-SUV in nur 7,7 Sekunden auf 100 km/h. Das stufenlose CVT-Getriebe zeigt sich hier als feiner Partner, erst recht, da Lexus es geschafft hat, den Beschleunigungsvorgang auch akustisch ansprechend zu gestalten. Kurze Strecken kann der RX 450h auch rein elektrischzurücklegen, das System sorgt dafür, dass der Akku im Fahrzeug automatisch geladen wird.

Niedrigerer Sachbezug

Die Solidität der Marke schlägt sich auch im Gewicht nieder, 2,1 Tonnen sind es je nach Ausstattung im Minimum. Das geht auch am Verbrauch nicht spurlos vorüber; rund acht Liter sind für das von einem V6-Benziner hauptbefeuerte Hybrid-System alles andere als ein schlechter Wert, aber eben auch nicht rekordverdächtig. Mit einem CO2-Ausstoß von 122 Gramm pro Kilometer schafft es zumindest das Basismodell auch 2018 noch in den 1,5-prozentigen Sachbezug. Die Ausstattung ist bereits beim Grundmodell mehr als umfangreich, so finden sich Annehmlichkeiten wie LED-Scheinwerfer - mit einem übrigens sehr fein arbeitenden Fernlichtassistenten -, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem oder ein adaptiver Tempomat ohne Aufpreis in der Preisliste. Somit ist auch der Preis von 67.900 Euro kein schlechter Deal.

Schneller und günstiger

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Der Bundesverband Elektromobilität Österreich fordert eine einheitliche dreiphasige Lademöglichkeit bei E-Autos. Das würde die Ladezeit verkürzen und damit das Stromtanken günstiger machen.

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