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Finanzspritze für Elektro-Transporter

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Der Bund fördert die Anschaffung eines E-Transporters oder Elektro-Busses derzeit mit maximal 20.000 Euro. Das Land Salzburg packt nochmals bis zu 10.000 Euro obendrauf.

Die Vorteile der Elektromobilität sind in aller Munde, zu einem kompletten Umstieg von konventionell angetrieben auf batterieelektrische Fahrzeuge kann sich der Großteil der Interessierten bisher jedoch nicht durchringen. Zu groß sind vielfach noch die Bedenken von Unternehmern beziehungsweise Fuhrparkmanagern bezüglich Reichweite, Ladeinfrastruktur und Kosten. Während die Reichweiten sukzessive steigen und das Angebot an öffentlichen Ladestationen permanent ausgebaut wird, wird vom Staat versucht, auch das letzte Gegenargument - die verhältnismäßig hohen Anschaffungskosten - über eine bundesweite Förderung für elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge zu zerstreuen. Und das in durchaus respektablem Umfang, werden vom Bund doch bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten beziehungsweise maximal 20.000 Euro beim Kauf eines E-Transporters zugeschossen.


Salzburg stockt Förderung um weitere 50 Prozent auf

 

Das Land Salzburg geht dabei noch einen Schritt weiter und stockt die gewährte Bundesförderung beim Kauf eines leichten Nutzfahrzeuges (zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht) beziehungsweise eines Elektro-Kleinbusses (bis fünf Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht und mehr als neun zugelassenen Sitzplätzen) um weitere 50 Prozent auf. Das ergibt im besten Fall in Summe 45 Prozent der Anschaffungskosten beziehungsweise maximal 30.000 Euro. Die Rahmenbedingungen sind einfach: Pro Antragsteller werden maximal drei Neuanschaffungen gefördert und vor dem Kauf muss eine Beratung durch "umwelt service salzburg" (die ebenfalls mit 50 Prozent gefördert wird) in Anspruch genommen werden. Dabei kann etwa eine Fuhrparkanalyse durchgeführt und das Einsparungspotenzial herausgearbeitet werden. (PSP)

 

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