Fertigungskompetenz und Digitalisierung

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Mit 178 Millionen Filtern pro Jahr, 650.000 am Tag, ist das Werk der Mann+Hummel GmbH in Marklkofen (Niederbayern) das laut Mann+Hummel-Eigeneinstufung weltweit größte Filterwerk. Bei einer Werksführung erläuterte Bernhard Wimmer, Werksleiter des Standorts und zugleich Clusterchef der Produktion, Details der Fertigung aller Arten von Filtern für Fahrzeuge und Industrie, unter anderem „Flexline“, der Luftfilter mit flexiblen Außenkonturen.

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Warum Mann-Filter eine starke Marke für den freien Ersatzteilmarkt, ist, erklärte Jörg Engels, Director Brand Management Automotive Aftermarket: Das unter der Marke Mann-Filter angebotenen Filtersortiment, das eine fast vollständige Abdeckung – primär des europäischen Fahrzeugparks – biete, entspreche zu 100% der Qualität, wie sie in die Erstausrüstung geliefert werde oder gehe – wie der Frecious Plus zum Teil über die Anforderungen der Autohersteller hinaus. Für die Produkte des Unternehmens mit 50 Jahren Filtrationskompetenz führte Engels außer den Erfolgen im Erstausrüstungsgeschäft die hohe Lieferfähigkeit ins Treffen.

 

„Digitalisierung ist ein großes Thema“, betonte Wimmer: Beim intelligenten Monitoring-Tool „Senzit“ für Land- und Baumaschinen, das derzeit in der Praxis erprobt wird, aber noch nicht verkäuflich ist, erklärte Karsten Müller, Director Product Management im Unternehmen, erfolge der Filterwechsel bei Maschinen im Off-Highway-Einsatz mittels einer App „genau zum richtigen Zeitpunkt – und damit weder zu früh noch zu spät, was auch punkto Kosten ideal sei.

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